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Abnehmen und Muskelaufbau mit Menstruationszyklus?

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Vor gut zwei Wochen startete ich mit ein paar Tagen Low-carb, dann HSD. In den ersten Tagen super Erfolg: 3 kg weniger auf der Waage innerhalb einer Woche. Dann kurz vor Beginn meiner Monatsblutung ein Stopp, seither 10 Tage ohne Fortschritt auf der Waage trotz massivem Kaloriendefizit (ca. 7000 kcal pro Woche). Ich verstehe, dass die Waage nicht wirklich sagt, was im Körper passiert. Dennoch hat mich diese Erfahrung auf die Idee gebracht, nachzuschlagen, wie sich der Monatszyklus auf Gewicht und Abnehmen auswirkt. Dabei habe ich mehr gefunden, als ich erwartet hatte.

 

Hier ist eine Seite (englisch), die die hormonellen und Stoffwechseländerungen während des Monatszyklus in 15 Punkten auflistet:

http://www.metabolic...menstrual-cyle/

 

Wenn ich das richtig verstehe, fällt der Zyklus grob in zwei Phasen:

  1. Beginn der Monatsblutung bis Eisprung: Körper produziert viel Oestrogen und wenig Progesteron. Weil Oestrogen die Insulinsensititvität reduziert, werden Kohlenhydrate in dieser Zeit besser vertragen. Diese Phase eignet sich gut zum Muskelaufbau.
     
  2. Eisprung bis (kurz vor) Monatsblutung: Körper produziert viel Progesteron, was die Insulinsensitivität reduziert und die Fettverbrennung aktiviert. Diese Phase eignet sich also gut zum abnehmen.

Damit würde sich ein zyklisches HSD Programm anbieten: HSD mit hohem Kaloriendefizit in der zweiten Phase, Erhaltungskalorien und Muskelaufbau in der ersten Phase des Menstruationszyklus.

 

Habt ihr eigen Erfahrungen, welche diese Gedanken bestätigen oder in Frage stellen?

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Das ist eine riesige Schrottseite die dir Müll verkaufen will. Typischer Internet Marketing Schrott von einem "Integrative Physician". Alleine schon der Teil über BCAAs muss einem zu denken geben, ob diese Person sich überhaupt mal tiefergehend mit dem Thema beschäftigt hat: http://fitness-experts.de/supplements/bcaa-branched-chain-amino-acids

 

Diese hormonellen Schwankungen gibt es definitiv, aber die praktischen Implikationen sind oft komplett irrelevant. Da wird von extrem limitierten Effekten ganz stark extrapoliert und die Regelsystem darum weggelassen.

 

Das ist für mich offensichtlich (aufgrund meines fachlichen Hintergrunds), weil es für mich so klingt wie die aussage "mach keinen Sport dadurch zerreißen die Muskeln dauerhaft" für dich. Hier wird auch von einem Prozess (Schädigung der Muskelfasern) auf praktische Handlungsvorgaben extrapoliert.

 

Nur weißt du aus deiner eigenen Erfahrung, dass nicht jeder der Sport macht nach ein paar Wochen oder Jahren im Rollstuhl sitzt und seine Muskeln nicht mehr verwenden kann. Bei Ernährung und Training ist das leider nicht so sichtbar und man muss die Variablen isolieren.

 

So eben auch hier - es wird von geringen Schwankungen auf ein unsinniges Zyklisches Konzept geschlossen, dass bestimmt irgendwelche Resultate produzieren wird. Aber eben nur für ein paar Frauen die zufällig die wichtigen Dinge richtig machen.

 

Viele werden einfach nur ewig auf der Stelle treten, weil sie probieren beides gleichzeitig in einem kurzen Zeitraum zu machen.

 

Zum Thema der Regel und training ein guter Beitrag von Lyle:

Yes and no. At a fundamental level, no. At a practical level, there are often differences. Women often get more swings in performance due to menstrual cycle but this is massively variable.

 

Some women will crater one week out of 4 (and have a second lower week) and some women feel no difference. This is especially true when working in higher %ages/lower rep ranges (less relevant in higher ranges).

 

Meaning that if a woman is trying to work very heavy and she is one of the ones for whom performance craters, she won't get her poundages. Good time to program an easy/recovery week.

 

Along with that, coordination often goes out the window during that same time period, when performance is down. Can be a good time to do higher rep work on machines.

There is also an often ignored temperament difference. And while I was going to try to be politically correct, fuck it. Women who are more on the 'masculine end of things' (you'll see this behaviorally, physically, finger digit ratios) often enjoy going heavy and pushing big weights.

Unfortunately, not only are they NOT all women, they tend to be overrepresented in women who write about strength training (ahem, Krista Scott Dixon) for other women, making the same type of personal projection issues that men usually make with other aspects of training.

 

Many women do NOT have the temperament to push heavy 5's on squats. It doesn't matter if it's the bets way to train, they won't do it. So don't try to put a square peg in a round hole. Progression is progression and a woman who won't push 5's in the squat may train her ass off with higher reps in a different movement.

 

In this vein, there is a weird study showing that women with higher basal testoterone levels tend to self-select heavier loads in the weight room.

 

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Ist aber ein wichtiges Thema was wir definitiv mal näher unter die Lupe nehmen werden - ich schreib hier noch mehr wenn ich mehr Zeit habe.

 

Willst du solange einfach schonmal deine Erfahrungen mit Veränderungen/Einfluss der Regel auf deine Ernährung, Launen, Training bzw. Fettverlust hinschreiben?

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