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Cortex

Bankdrücken und Schulterbelastung

Empfohlene Beiträge

Hallo

 

 

Mir liegen einige Fragen bez. auf Bankdrücken auf dem Herzen, trotz eigener recherche hab ich noch keine einleuchtende,zufriedenstellende Antwort bez. auf die Biomechanik u. Anatomie für mich gefunden.

 

Sollte die Langhantel beim Flachbankdrücken auch bei Trainierenden mit langen Unterarmen generell über die volle ROM bis auf die Brust abgesenkt werden?

 

Probelematik: Die Oberarme gehen beim untersten Pkt der exentrischen Phase ( Brustberührung der L-Hantel) weit nach unten und somit wird der Brustmuskel incl Sehne einer grossen (Über-) Dehnung ausgesetzt was auf Dauer bei hohen Gewichten zu Abriss der Sehne führen könnte.

 

Wie und Inwieweit wird bei Flachbankdrücken das Schultereckgelenk (Acromioclaviculargelenk) belastet?

 

Ist Schrägbankdrücken,Negativdrücken oder Dips eine Alterernative bez. Belastung der Schulter-(eck)-gelenke? man liest leider oft viel Widersprüchliches!

 

schonmal dk.

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Du solltest an deinen Recherchefähigkeiten arbeiten ;)http://fitness-exper...en/bankdruecken

Und diverse weitere Links s. auch die von Lyle McDonald im verlinkten Artikel o. a. ...

 

Im Endeffekt (und kurzgefasst) spricht i. Allg. nichts dagegen, die Stange bis zur Brust herabzulassen, solange die Oberarme nicht im 90°-Winkel vom Körper abstehen. Dies vermeidet das sog. "Impingement" in der Schulter.

 

Schrägbankdrücken ist wegen des Winkels und der anderen Bewegung der Oberarme diesbezüglich unproblematischer (dazu der Oberarmwinkel <90°). Negativbankdrücken weist aufgrund des Winkels eher eine geringe ROM auf, was das Risiko verringern sollte - ist mir aber nicht genau bekannt, ob es da Probleme gibt. Bei den Dips ist mir diesbezgl. auch nichts bekannt (solange man nicht versucht sie mit Ringen zu machen, was die Schulter leicht in eine unsichere Position bringen kann).

 

Letztendlich läuft es darauf hinaus, was für jeden individuell funktioniert (auch weil die Schulter nicht bei jedem exakt gleich ist)... Es ist nicht ungewöhnlich, dass Leute nicht Flachbankdrücken können, aber Dips unproblematisch sind und umgekehrt.

 

Ich habe auch schon oft gelesen, dass bei Leuten mit langen Armen, die Brustmuskulatur beim Bankdrücken nicht gut die Brust stimulieren würde und stattdessen Kurzhanteln empfohlen werden. Da dann aber die Hantelstange die Bewegung nach unten nicht limitiert, wird das von dir angesprochene "Problem" der Dehnung eher noch verstärkt. Und das prinzipiell derartige Verletzungen vorkommen können, kann man wohl kaum leugnen...

 

Was mir jetzt noch Fragen offen lässt, ist, wieso du die Fragen stellst, d. h. ob bei dir konkrete Gründe bezgl. deines Trainings oder gar einer Verletzungssituation vorliegen?

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Hi

 

Danke schonmal für das Feedback.

 

Ich habe die Artikel bezüglich der Technik hier schon mehrmals gelesen, auch den Artikel von Lyle, also dort auch recherchiert ;)

 

Ich gehe von der optimalen Übungsausführung aus via der optimale Winkel vom Oberarm zum Rumpf in der Endposition beim BD etc!

 

Problematik der möglichen Überdehnung der Brustmuskel-Sehne bei voller ROM (bei langen Armen) ist bei korrekter Durchführung geringer, dennoch gegenwärtig, deswegen die Frage nach der vollen ROM.

 

Die Motivation meiner Fragestellung beziehe ich aus dem Interesse an einer optimalen Übungsausführung bei versch. anatomischen u. biomech. Unterschieden der Trainierenden, die gegenwärtig ist.

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...Problematik der möglichen Überdehnung der Brustmuskel-Sehne bei voller ROM (bei langen Armen) ist bei korrekter Durchführung geringer, dennoch gegenwärtig, deswegen die Frage nach der vollen ROM.

 

Definiere "volle ROM" ;) Die ROM ist bei der Langhantelübung zumindest abhängig von der Griffweite und Länge der Arme. Mit einem weiten oder engem Griff gehen die Ellenbogen nicht so tief. Die größte ROM ausgehend von der oberen und der unteren Position hat man bei engem Griff, wo die Ellenbogen am tiefsten kommen.

Ich gehe also davon aus, dass du eine "mittlere" Griffweite ansprichst, bei der die Unterarme in der unteren Position vertikal unter der Hantelstange sind? (Oder halt von der Kurzhantelversion, da dort keine Begrenzung in der unteren Position durch die Hantelstange ist.)

 

Die Motivation meiner Fragestellung beziehe ich aus dem Interesse an einer optimalen Übungsausführung bei versch. anatomischen u. biomech. Unterschieden der Trainierenden, die gegenwärtig ist.

 

Was das Impingement der Schulter angeht, so bist du IMHO auf der sicheren Seite, wenn die Oberarme in einem geringeren Winkel vom Oberkörper abstehen als 90°. Wieviel geringer hängt IMHO auch vom jeweiligen Schulteraufbau ab.

 

Mit dem "Überdehnen" kann ich insofern nichts anfangen, weil dies im Endeffekt bei jeder Übung passieren kann, wenn man zu viel Gewicht nimmt oder mit zu viel Schwung, also rel. unkontrolliert in der Abwärtsbewegung (z. B. Squats, Bench Press) agiert. Man muss IMHO also schonmal die Fälle falscher Übungsausführung rausnehmen.

Auch wenn man gerade beim Bankdrücken häufiger mal (gerade im Bereich Kraftdreikampf) von solchen Verletzungen lesen kann, weiß ich nicht, ob das signifikante Häufigkeiten sind oder eben "nur" dadurch bedingt ist, dass diese Leistungssportler mit sehr hoher Belastung arbeiten und sich stärker in Grenzbereichen bewegen... Hier wäre also die Frage eher die der Programmierung des Trainings (Intensität, Umfang und Häufigkeit) zur Verletzungsminimierung. Sachen wie vernünftiges Aufwärmen etc. zur Verletzungsvermeidung sind auch eine Selbstverständlichkeit.

 

Edit: Da du hier im Bereich "Artikeldiskussion" gepostet hast... Fehlt dir im Artikel über das Bankdrücken diesbezüglich eine Information oder weitere Angaben? Oder ist deiner Frage doch eher allgemeiner Natur und sollte daher in einen anderen Bereich?

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z B Zitat aus dem Artike "lDie optimale Griffweite ist abhängig von deiner Biomechanik (wie lang sind deine Glieder, wie umfangreich deine Brust)"

 

Eine weiterführende Differenzierung bezogen auf die oben dargestellten indiv.Hebelverhältnisse via Anatomische Unterschiede zzgl die damit verbundenden häufige Verletzungsproblematik die beim Bankdrücken entstehen, wäre kein Nachteil.

 

Mit voller ROM war der volle Arbeitsbereich (bis zur Brust runter mit vertikalen Unterarmen) bei korrekter Übungsausführung gemeint somit kein Schwung, abfälschen oder Griffweite verengen o. sonstwas in der Richtung.

 

Es ging lediglich um die Frage der vollen ROM (Brustberührung der LH) bei langen Armen im Vergleich zu kurzen Hebel in Verbindung mit dem oben gestellten Sachverhalt, ja oder Nein.zzgl der biomechanischen/medizin. Begründung bzw der damit verbundenen Alternativen.

 

Eine zB engere Griffweite der Unterarme stellt IMHO eine höhere Belastung u.a der Hand u. Ellenbogengelenke dar.

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Gut, die Anregungen werden Johannes und Dominik sicher gerne beizeiten in den Artikel aufnehmen, sofern sie das für sinnvoll halten, denn streng genommen, soll der Artikel ja nur die Übungsbeschreibung liefern und keine ausführliche Abhandlung sein... vermute ich zumindest ;)

 

Zu deinen Punkten hilft dir sicher die Lektüre von Starting Strength oder hast du das auch bereits gelesen?

 

...Eine zB engere Griffweite der Unterarme stellt IMHO eine höhere Belastung u.a der Hand u. Ellenbogengelenke dar.

 

Jain... Erstens soll man nicht so eng greifen, dass man im Handgelenk oder Ellenbogen Schmerzen bekommt, andererseits verändert sich mit der Griffweite ja auch i. d. R. der Punkt, wo die Hantelstange den Körper berührt. Also können die Ellenbogen in der unteren Position weiterhin unter der Hantel bleiben. Du hast aber vollkommen recht, wenn die Ellenbogen, egal bei welcher Griffvariante, nicht mehr unter der Hantel sind, kann das zu Problemen führen. Genauso, kann eine zu enge oder zu weite Griffweite für die Handgelenke problematisch werden.

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