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Hallo Sportsfreunde,

 

mich würde mal interessieren wie das ist, wenn man gerade eigentlich im leichten Defizit (200kcal + Sport) ist, und jetzt dummerweise an einem Tag ca. 2200 kcal DRÜBER gegessen hat. (also 1700+2200) (was bei einer kleinen Frau mit einem Gesamtumsatz von ca 1700kcal schon ordentlich zu Buche schlägt...)

 

Davon waren ca 55-60g Fett zu viel.

Nun würde der Körper ja einiges an Fett einlagern, also eben den ganzen Kalorienüberschuss.

Wenn ich jetzt theoretisch am nächsten Tag NICHTS esse (nur theoretisch!!), würden sich die Kalorien ja zumindest einigermaßen wieder ausgleichen, allerdings würde dadurch ja nicht das ganze eingelagerte Fett als Energiereserve herangezogen werden, sondern erst ein mal die nun gut gefüllten Glykogenspeicher - sehe ich das richtig?

 

Also, wenn ich einen Tag viel zu viel esse und am nächsten Tag nichts um die Kalorien zu ausgleichen, habe ich dann trotzdem Fett angesetzt, obwohl die Kalorienbilanz gemittelt im Rahmen ist?

Der Körper beginnt ja nicht gleich,

damit, das Fett wieder abzubauen, oder?

 

Ja ich weiß, man soll am Tag danach nicht nichts essen, mache ich auch nicht, mich interessiert einfach nur die Biochemie, die dahinter steckt :-)

 

Ich studiere übrigens Medizin, daher interessiert mich das ganz genau :)

 

Danke schon mal!

 

Falls man die dazu braucht, hier meine Makro Verteilung:

KH 38%

EW 38%

F 24%

1550 kcal (bin sehr klein, daher so wenig)

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Keine Sorge: der Glykogenspeicher puffert in beide Richtungen. Sowohl beim Fetteinlagern als auch beim Fettabbau. Genausowenig wird 100 % des Kalorienüberschusses in Fett eingealgert wie Du an dem Hungertag nicht 100 % des Defizits wieder aus dem Fettspeicher herausholst. 

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Diättechnisch ja. Ein Hungertag ist aber nicht gut für das Muskelwachstum/erhalt. Also auf jeden Fall nicht weniger Protein essen um diese Kalorien einzusparen.

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Da sind soviele Prozesse die da ineinander greifen. Die Leber z.B. speichert ja nicht nur Glycogen sondern auch Fett. Ebenso gibt es intramuskuläre Fettspeicher.
Also das Fett was du "übergegessen" hast wird auch nicht direkt in die Adipozyten wandern. Auch werden am nächsten Tag nicht erst mal die Glycogenspeicher geleert sonder es wird immer auch Fett verbrannt selbst wenn die Glycogenspeicher noch recht voll sind. Dann spielen noch Hormone eine Rolle (Glucocorticoide usw). Sowas kann man halt auch nicht isoliert auf einen so kleinen Zeitraum betrachten.

 

Aber wie schon scoosh geschrieben hat. Insgesammt wird es sich ausgleichen.

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Okay, danke euch!!

 

Ich glaub ich kram demnächst mal wieder meine alten Biochemie Bücher raus... :)

 

Wie wirkt sich denn eigentlich Alkohol auf die Fettspeicherung bzw -Verbrennung in diesem Fall aus? Also wenn unter den überschüssigen Kalorien einige aus Alkohol stammen?

Der wirkt ja aufs ZNS, also die Hormone usw...

 

Ich trinke zwar keinen Alkohol, würde mich aber schon interessieren, da man ja immer hört Alkohol hemmt die Fettverbrennung.

Hier geht es ja aber nicht nur um die Verbrennung sondern auch um die Fetteinlagerung durch den kcal-Überschuss.

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Hi, milka!

 

Mich würde interessieren, wie groß du denn bist und wieviel du wiegst, da du schreibst, dass du sehr klein bist und nur 1700 kcal Erhaltungskalorien hast.

 

Liebe Grüße von einem Zwerg. ;)

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Ich bin zwar über 1,60 aber die Erfahrung mit niedrigen Erhaltungskalorien kennen ich auch.

Vor allem ist in unserer Gesellschaft eine Ernährung üblich die nicht kompatibel ist mit kleinen Frauen.

 

Ich konnte meinen Verbrauch dank Muskelaufbau so grob geschätzt um 150 kcal steigern.. Klingt nicht viel für mich aber ein super Erfolg :)

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Vor allem ist

 

Vor allem ist in unserer Gesellschaft eine Ernährung üblich die nicht kompatibel ist mit kleinen Frauen.

 

 

Definitiv, und absolut zum heulen! Müssen wir halt doch noch ein Stück weiterwachsen... :lol:

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MiMi, zu dem Link:

Da steht jetzt wie man es am besten macht, also wenig Fette Essen zB.

Aber wie ist das dann, wenn man doch nicht auf die Makros achtet und alles mögliche isst - gibt es dann einen Unterschied zwischen der Gewichtszunahme (Fettzunahme) die man hätte, wenn man einfach nur 2000 kcal zu viel gegessen hat und derer, wenn man dabei noch Alkohol getrunken hat, also ein Teil der 2000kcal von Alkohol kommen?

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Ich habe ja kein Problem damit, wenn jemand neugierig ist und nachfragt (das soll auch so sein in einem Forum! Und ich freue mich auch immer über die Antworten und Diskussionen). Aber manchmal frage ich mich, ob das nicht "majoring in the minors" ist. ;)

 

Grundsätzlich (PullupBenni hat das schon angedeutet) holt sich der Körper jederzeit seine benötigte Energie aus Fetten und Kohlenhydraten (in Form von Glycogen/Zucker aus Leber und Muskeln). Je mehr Stress (körperlich oder emotional), umso eher geht der Körper an die schneller verfügbaren Glycogen-Speicher, v. a. wenn die Ernährung genug leicht verfügbare Zucker liefert und die aerobe Ausdauer nicht gut entwickelt ist.

 

Die "Standardempfehlung" in der Ernährung (für Sportler) sieht eine gewisse Menge Eiweiß vor (darüber ist man sich ziemlich einig), Fett wird oft auf das absolute Minimum reduziert und der Rest mit Kohlenhydraten aufgefüllt. (Finde ich auch sehr schizophren, dass viele Leute dazu dann aber noch Fischöl supplementieren... weil zu wenig gesunde Fette gegessen werden?)

Immer mehr Wissenschaftler empfehlen mittlerweile eher die Kohlenhydrate nach dem Motto "Soviel wie nötig, sowenig wie möglich" anzusetzen. Wieviel "nötig" ist, ist eben individuell verschieden... Ein Elite-Marathonläufer mit gut ausgebildeter aerober Ausdauer, wird weit, weit mehr Kohlenhydrate vertragen (und brauchen) können, als jemand der "auf unserem Niveau" ein wenig Sport macht und/oder Krafttraining macht.

 

Energie in Form von Fettreserven zu speichern, ist für den Menschen optimaler, weil die Bildung von Glycogen auch immer mit der Bindung von Wasser einhergeht. Ich bekomme leider die Zahl nicht mehr zusammen, wie schwer ein Mensch wäre, wenn dieselbe Menge Energie aus Fett in Form von Glycogen gespeichert würde... aber es war sehr viel ;)

Per se ist es also nicht schlecht, wenn der Körper Fettreserven bildet.

 

Nochmal zurück... Wann holt der Körper seine Energie bevorzugt aus seinen Fettreserven (in Kombination mit Sauerstoff)? Bei jeglicher niedrigintensiver Belastung (niedriger Puls). Training der "Grundlagenausdauer" kombiniert mit angepasster Ernährung (nicht zu viel bzw. eher möglichst wenig leicht verfügbare Zucker) hilft dabei enorm.

Natürlich, das ist nicht der Weg bzw. die Art von Antwort, die in einem doch eher kraftsportlastigen Forum gerne gehört wird. Wer will schon ernsthaft über 3-6 Monate exklusiv seine aerobe Ausdauer trainieren (sofern das bisher total vernachlässigt wurde), um danach erst wieder ergänzend mit dem üblichen Krafttraining zu beginnen. ;)

 

Ich kann nur dafür plädieren, sich nicht zu viel Stress wegen solcher Details zu machen... Stress hemmt nur den Fettabbau ;)

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1.54 bin ich und wiege 53kg momentan :/

und du? wie sind denn deine erhaltungskalorien?

Ich bin 1,53 m klein und wiege momentan etwas unter 46 kg bei kfa ca. 18%. Ich bin ca. vor einem Jahr auch mit 53 kg gestartet, habe dann durch vegane/vegetarische Ernährung in ca. 6 Monaten 4 kg abgenommen, da habe ich allerdings nur Eigengewichtstraining gemacht. Seit Oktober 2015 trainiere ich wieder mit Eisen und habe Muskeln aufgebaut und weitere 3 kg verloren. Meine Erhaltungskalorien sind bei ca. 1800-1900 kcal., deswegen wundert es mich, das es bei dir so wenig ist. Hast du getrackt und geguckt ob du das Gewicht hältst oder ist es nur ein ausgerechneter Wert?

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Danke TPZ für die ausführliche Antwort!

Ich weiß, majoring in the minor... aber es interessiert mich einfach.. :)

 

Lily,

erst mal Respekt!

18% sind echt ein Traum für mich.. Meiner liegt laut dem Navy Rechner bei 28%.

Ja genau, ich habe getrackt, habe jetzt eine Zeit lang 1900 gegessen und dabei aber zugenommen (allerdings auch sehr viel trainiert und etwas aufgebaut). Jetzt will ich Fett abbauen und starte erst mal mit einem geringen Defizit, das ich dann eventuell noch weiter ausbaue.

Deiner ist aber auch sicher höher, da du mehr Muskeln hast als ich, schätze ich mal?!

 

Wie viel isst du denn seit Oktober 2015, wenn du sagst du hast Muskeln aufgebaut, aber auch noch weitere 3kg verloren?

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Danke TPZ für die ausführliche Antwort!

Ich weiß, majoring in the minor... aber es interessiert mich einfach.. :)

 

Lily,

erst mal Respekt!

18% sind echt ein Traum für mich.. Meiner liegt laut dem Navy Rechner bei 28%.

Ja genau, ich habe getrackt, habe jetzt eine Zeit lang 1900 gegessen und dabei aber zugenommen (allerdings auch sehr viel trainiert und etwas aufgebaut). Jetzt will ich Fett abbauen und starte erst mal mit einem geringen Defizit, das ich dann eventuell noch weiter ausbaue.

Deiner ist aber auch sicher höher, da du mehr Muskeln hast als ich, schätze ich mal?!

 

Wie viel isst du denn seit Oktober 2015, wenn du sagst du hast Muskeln aufgebaut, aber auch noch weitere 3kg verloren?

Bis Februar 2016 habe ich gar nicht getrackt, mich nach intermittent fasting ernährt und Erhaltungskalorien gegessen. Das Gewicht habe ich gehalten.

 

Seit ca. zwei Monaten bin ich in Definition und habe knapp 3 kg und ca. 3-4% KFA runter. Ich gehe davon aus, dass ich jetzt die Muskelmasse zumindest halte oder gar noch ausbaue, weil ich mich von der Kraft her immer noch steigere. Ich mache eine Art IF, Fastenphasen von 16-18 Stunden (komme gut damit klar), an Erholungstagen lade ich mit KHs auf, esse Ehaltungskcal oder nur leicht drunter, am Wochenende schon mal leicht drüber ;). Richtiges Defizit habe ich nur an drei Trainingstagen, da esse ich nach dem Training praktisch nur Eiweiß, also low carb und low fat und ca. 800-1000 kcal. Das klappt sehr gut bei mir, weil ich nach dem Training nicht so viel Hunger habe und das Eiweiß sättigt mich sehr gut. Pro Woche habe ich so ein Defizit von ca. 2500-3500 kcal und nehme zwischen 300-500g ab.

 

Nachtrag: Ich glaube, wir haben etwa den gleichen magere-Masse-Anteil, ca. 37-38 kg, aber der Stoffwechsel kann ja unterschiedlich sein, evtl. spielt auch das Training eine Rolle oder wie viel man sich im Alltag bewegt.

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