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Raph

Zusammenhang Körperkomposition und Diät/Muskelaufbau

Empfohlene Beiträge

Guten Morgen!

 

Ich mache mir seit langen einige Gedanken zu den Fragen, wann jemand ab- und zunimmt. Vielleicht habt Ihr auch den einen oder anderen Gedanken oder könnt mir sagen, was Ihr von meinen "Theorien" haltet.

 

Man sagt ja oft, wenn man als stark Übergewichtiger in den Aufbau geht, lagert man vorrangig Fett ein und nimmt nicht Muskelmasse zu tun. Aber woran liegt das? Meiner Meinung nach daran, dass man als Übergewichtiger seinen Nährstoffbedarf nicht genau kennt. Jemand, der 80 kg wiegt und beispielsweise einen KFA von 15% hat, kann seinen Nährstoffbedarf recht genau ermitteln und darauf aufbauend auch den Überschuss. Mit starkem Übergewicht fällt mir das nicht so leicht. Was ist denn meine wirklich benötigte Menge an Fett und Protein und was ist meine fettfreie Magermasse und welche Energie braucht der Körper, um das Fett zu bewegen? Ich nehme also bei einem Überschuss von z.b. 300 kcal tatsächlch einen für den Körper viel größeren Überschuss zu mir.

 

Deswegen ist es wahrscheinlich auch möglich, dass Übergewichtige auch im Defizit Muskeln aufbauen können. Denn selbst mit einem Energiedefizit im moderaten Bereiche liege ich was meine Nährstoffversorgung angeht, immer noch in einem, gemessen an meiner fettfreien Magermasse, Überschuss. Mit 80 kg habe ich Erhaltungskalorien von 2640 kcal. Mit meinen 100 kg 3300 kcal. Zwar beansprucht auch Fett eine gewisse Energie, aber ich denke nicht in dem Maße wie die gleiche Energie, die jemand mit 100 kg bei einem geringen KFA hat. Bei mir liegen die Erhaltungskalorien so bei 3400 kcal. Nehmen wir an, ich würde nun 500 kcal einsparen, also 2900 kcal zu mir nehmen, hätte ich im Vergleich zu meinem Gewicht mit 80 kg immer noch einen Überschuss von knapp 300 kcal. Wichtig ist natürlich, die Stellschraube über die KH zu setzen.

 

Bei einem sehr großen Defizit dürfte Muskelaufbau vor allem deshalb nicht möglich sein, weil man nicht die nötige Energie hat, um auf Muskelaufbau hin zu trainieren und die Regeneration stark eingeschränkt ist.Hier dürfte der empfundene Muskel/Kraftzuwachs eher auf die intramuskuläre Koordination zurückzuführen sein.

 

Was denkt Ihr dazu?

 

Viele Grüße

Raph

 

 

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  • Du hast eine These und keine Theorie, da dir der wissenschaftliche Unterbau fehlt.  ;)
  • Man nimmt bei einer negativen Kalorienbilanz ab und bei einer positiven Bilanz zu. Siehe auch Thermodynamik!
  • Die Körperzusammensetzung hat Einfluss auf den kompletten Hormonhaushalt und - insofern ich mich richtig erinnere - auch auf die Anzahl von spezifischen Rezeptoren im Körper.

    Dies wiederum beeinflusst den sog. Partitionierungsfaktor - dieser beschreibt, wie viele Kalorien vom Körper für welche Prozesse eingebunden werden.

    Ungünstiger P-Faktor: Mehr Einlagerung von Kalorienüberschuss als Fettgewebe

    Günstiger P-Faktor: Mehr Verwendung von Kalorienüberschuss für Muskelaufbau

  • Ferner ist bei der Frage von Muskelaufbau die Stickstoffbilanz als Indikator maßgebend, wenn es um Kalorienüberschuss und -defizit geht.

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Hi,

 

zu einigen deiner Fragen gibt es schon sehr genaue wissenschaftliche Befunde, die ein bloßes Mutmaßen überflüssig machen. Da ich mir das Meiste auch nur flüchtig angelesen habe und nicht groß was davon wiedergeben kann, würde ich dich (wie auch auf der Hauptseite empfohlen) auf Lyle McDonalds Seite verweisen: http://www.bodyrecomposition.com/

 

Da sind die wissenschaftlichen Erkenntnis sehr "benutzerfreundlich" aufbereitet. Kann man schön mal nen Wochenende mit lesen verbringen :)

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