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Guten Tag zusammen,

 

ich habe seit einiger Zeit leider Knieschmerzen nach den Kniebeugen, vorallem am Tag darauf.

 

Der Schmerz tritt auf der Innenseite der Kniescheibe auf.

 

Bis vor kurzem habe ich noch Highbar Kniebeugen gemacht, jetzt bin ich auf Frontkniebeugen umgestiegen - ohne Veränderung.

 

Ich hatte früher immer das Problem eines Knie Valgus (also die Knie sind bei der Aufwärtsbewegung nach innen kollabiert), welches ich seit einiger Zeit in den Griff bekommen habe, indem ich die Knie während der

 

Kniebeuge aktiv in Richtung der Fußspitzen drücke. Leider habe ich jetzt mit vermeintlich besserer Technik die Schmerzen im Knie, was mich ein wenig verzweifelt macht.

 

Ich habe lang an der Technik gearbeitet und die ist mMn optimal.

 

https://youtu.be/Sp07ArtUY08 Frontsquat 80 kg

 

https://youtu.be/xacUHZWj1GE Highbar 100 kg

 

Habt ihr eine Idee was das Problem sein könnte?

 

Vielen Dank im Voraus!

 

Gruß Basti

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Wenn die Technik bereits optimal ist, wie du schreibst, wird es natürlich schwer, etwas aus der Ferne zu finden... ;)

 

Aber ernsthaft... die Technik ist nicht schlecht, aber zumindest bei den Frontsquats geht die letzte Wdh. nicht so ganz sauber zuende.

 

Meinst du mit "Innenseite der Kniescheibe" direkt hinter der Kniescheibe zum Gelenk hin? Oder Innenseite im Sinne von Links/Rechts davon?

 

Möglich wäre - aber das ist aufgrund der von dir gelieferten Infos reine Spekulation - dass durch die geänderte Technik eine Verschiebung der Belastung eingetreten ist und in dem Bereich eine Überlastung eingetreten ist.... dass du also zu schnell, zu viel mit der neuen Technik gemacht hast.

Es kann auch quasi ohne direkten Zusammenhang eine andere Verletzung eingetreten/aufgebrochen sein... Letztendlich wirst du das von einem Arzt (Physio) klären lassen müssen.

 

Bei Highbar und noch mehr bei Frontsquats hast du eine höhere Belastung auf den Knien im Vergleich zu Lowbar Squats und du hast offensichtlich kein Problem sehr tief zu gehen, was das verstärkt, wenn du mit dem Oberschenkel in der tiefen Position gegen die Waden drücken solltest, statt kurz davor zu stoppen...

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Es reicht doch vollkommen "below parallel" zu gehen. Also gar nicht erst so tief, das die Oberschenkel die Waden berühren. Sollte das nicht auch etwas die Belastung auf die Knie rausnehmen?

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Es reicht doch vollkommen "below parallel" zu gehen. Also gar nicht erst so tief, das die Oberschenkel die Waden berühren. Sollte das nicht auch etwas die Belastung auf die Knie rausnehmen?

 

Es kommt dabei zu Problemen, wenn man sich sozusagen in der tiefen Position "ausruht", also die Spannung verliert, so dass man mit Gewicht Oberschenkel gegen Waden drückt. (Oder vielleicht, wenn man sehr "schwungvoll", also ohne wirkliche Kontrolle in die tiefe Position kommt und durch die Berührung von Oberschenkel und Wade gebremst wird.) Solange man nur berührt, aber die Spannung hält, ist es normalerweise nicht problematisch.

Trotzdem hast du recht, dass für die meisten "Normaltrainierenden" auch "below parallel" von der Tiefe her reichen würde (wobei man gerade bei Frontsquats wegen des spitzeren Kniewinkels auch gar nicht so arg tief muss, um die Berührung hinzubekommen).

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Danke erstmal für eure Antworten!

 

@Ghost: Bezüglich der Technik bei den Frontsquats muss ich dir zustimmen, das war meine erste Trainingseinheit der Übung seit ca. 2 Jahren, und das Gewicht war zu hoch für den Einstieg.

 

Ich werde versuchen die Bewegung kontrollierter auszuführen, es kann durchaus sein, dass ich zu schwungvoll runtergehe und den Bounce durch Berührung der Oberschenkel und Waden zu viel "ausnutze".

 

Die Tiefe würde ich jedoch trotzdem beibehalten, da es sich für mich sehr unnatürlich anfühlt die Bewegung vorher zu stoppen obwohl ich mit korrekter Technik tiefer beugen kann.

 

Oder gibt es Leute die das tun?

 

MfG

 

Basti

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Wenn du technisch sauber arbeitest, deine Mobilität es hergibt und du keine Schmerzen hast/bekommst, besteht auch kein Grund für dich auf Bewegungsreichweite (ROM) zu verzichten.

 

Bzgl. der Frage, ob Leute "freiwillig" auf mögliche Bewegungsreichweite verzichten... Ich sage mal so... "ROM-Progression" wäre eine (wenn auch weniger geläufige) Variante der Progression.

Dann wäre natürlich auch die Frage nach der Zielsetzung zu stellen... gerade für bestimmte Sportarten macht es Sinn nicht nur die volle ROM zu trainieren, sondern die Bereiche der Bewegung besonders zu trainieren, die auch in der Sportart vorkommen (bspw. Skispringer oder Volleyballer).

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