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Christian

Schulterdrücken und die Hüfte

Empfohlene Beiträge

Hi zusammen,

 

ich möchte mal nach Euren Erfahrungen beim Schulterdrücken fragen.

 

Wie es im Technik-Bereich der FE Homepage erläutert wird, bleiben die Knie und die Hüfte bei der Ausführung "fix" und nur der Oberkörper

lehnt sich leicht nach hinten, damit die Langhantel einen geraden Pfad am Gesicht vorbei beschreiben kann und danach bringt man den

Oberkörper direkt wieder nach vorne ("durch das Fenster sehen").

 

Marp Rippetoe beschreibt hingegen die Ausführung so, dass die Knie ebenfalls durchgestreckt bleiben, aber man vor dem Drücken der

Langhantel die Bewegung mit einem Herausschieben der Hüfte nach vorne einleitet und mit dem Rebound der Hüfte (in die Ausgangsposition)

das Gewicht drückt.

 

Ich übe aktuell das Schulterdrücken so aus, wie auf der FE Homepage beschrieben - ich glaube, diese strenge Form ohne Hüftanteil nennt man dann auch

Military Press?!

 

Hat jemand mal beide Variante ausprobiert? Womit kommt Ihr besser klar?

Ist vielleicht eine Alternative besser für den Rücken o. ä,?

 

Ich freue mich schon auf Eure Antworten!

 

LG,

 

Christian

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Die Begrifflichkeiten beim Namen sind nochmal ein anderes Thema... Es heißt nämlich auch, das beim "Military Press" die Beine nicht hüftbreit auseinander stehen, sondern mit Hacken zusammen... Bleiben wir also lieber beim englischen Begriff "Press", wenn von von der "normalen" stehenden Variante sprechen.

 

Zur eigenen Ausführung... Press ist nicht meine "Paradedisziplin" und egal, wie ich es versuche, ich tue mich schwer dabei... Am einfachsten gelingt es mir immernoch, wenn ich einfach mache, ohne nachzudenken und am besten, nachdem ich die Hantel per "Powerclean from Hang" in die Ausgangsposition gebracht habe (und ich zweifle ganz stark, dass das die lehrbuchmäßige Ausgangshaltung ist).

 

Belastend für den Rücken sind IMHO beide Varianten, denn ob ich nun die Schultern zurücknehme oder die Hüfte vorschiebe, bleibt IMHO für den unteren Rücken im Endergebnis das gleiche. Gute Anspannung im gesamten Rumpf braucht man für beide Varianten.

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Am einfachsten gelingt es mir immernoch, wenn ich einfach mache, ohne nachzudenken und am besten, nachdem ich die Hantel per "Powerclean from Hang" in die Ausgangsposition gebracht habe (und ich zweifle ganz stark, dass das die lehrbuchmäßige Ausgangshaltung ist).

 

Für die Ausgangsposition ist es eigentlich egal, ob Du sie durchs Standumsetzen aus dem Hang, von unten oder aus dem Kniebeugeständer einnimmst. Am besten ist die Ausführung wie sie auf der FE Seite beschrieben wird. Die Kraft soll doch aus dem Schulterbereich kommen und nicht aus der Hüfte. Kneift man in der höchsten Position noch die Arschbacken zusammen, ist es für den Rücken optimal.

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Für die Ausgangsposition ist es eigentlich egal, ob Du sie durchs Standumsetzen aus dem Hang, von unten oder aus dem Kniebeugeständer einnimmst. ...

 

Das ist sicher richtig... ich vermute auch eher, dass es damit zu tun hat, dass ich besser vorbereitet bin, wenn ich die Hantel nicht einfach nur aus dem Rack nehme... Der lähmende Gedanke "puh ist das schwer" kommt mir nicht so, wenn ich das Gewicht schonmal selber in die Position befördert habe ;) Der Durchbruch ist diese Änderung aber für mich auch wiederum nicht ;)

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Gast Elija123

Mir hilft es sehr, wenn ich bei der Übung minimal in die Hocke gehe, wirklich nur ganz leicht. dadurch fühlt sich mein unterer Rücken wesentlich "safer" an. Aber mit meinem neuen Gürtel ist da sowieso kein Thema mehr ;)

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Tonne, deswegen frage ich ja z. B. auch nach der Hüfte.

Rippetoe will sich dabei offenbar auch eine Art von Stretch-Refflex nutzbar machen?!

Keine Ahnung, was die Vor- und Nachteile von Hipdrive sind und ob man ganz durchgestreckt bleiben sollte oder wirklich die Hüfte zum

Einsatz bringt.

 

Nimmt der Hipdrive vielleicht Belastung vom unteren Rücken weg?

Wobei ich es auch so sehe, wie TPZ, was die Belastung und die nötige Tightness angeht...

 

Ich bin irgendwie ratlos und fange an zu schwafeln... :rolleyes:

 

Elija, was das Durchstrecken der Beine angeht: hier bin ich mir hingegen vollkommen sicher, dass eine Ausführung mit gebeugten Beinen nicht optimal ist.

Rippetoe und auch andere Autoren gehen beispielsweise immer wieder auf die Wichtigkeit einer durchgehend angespannten Kette ein.

Hier wird im Regelfall der Vergleich mit einer Feder gemacht, d. h. im durchgestreckten Zustand hast du eine optimale Kraftübertragung. Mit leicht angewinkelten Beinen

wird ein Teil der Energie für diese "Feder" verschwendet und kann nicht in die Bewegung der Langhantel umgesetzt werden.

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Gast Elija123

Vielleicht meine ich damit auch die Hüfte leicht nach vorne schieben und ich empfinde es nur wie ein minimales (!) in die Hocke gehen. Das werden vielleicht ein paar Millimeter sein. In halber Kniebeugeposition werde ich schon keine OHP machen ;)

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Tonne, deswegen frage ich ja z. B. auch nach der Hüfte.

Rippetoe will sich dabei offenbar auch eine Art von Stretch-Refflex nutzbar machen?!

Keine Ahnung, was die Vor- und Nachteile von Hipdrive sind und ob man ganz durchgestreckt bleiben sollte oder wirklich die Hüfte zum

Einsatz bringt.

 

Mit dem Begriff "Hipdrive" kann ich nichts anfangen. Das müsstest Du mir ins Deutsche Übersetzen.

 

Ehrlich gesagt, die Variante mit der Hüfte kann ich garnicht. Die FE Variante trainiere ich dagegen schon ewig und drei Tage. Auch wechsele ich ab und zu auf Schwungdrücken oder direktes Ausstoßen. Der nötige Schwung kommt aber auch dabei nicht aus der Hüfte, sondern aus den Beinen. Die Hüftvariante wäre auch eine größere Belastung des unteren Rückens. Dagegen wird bei der FE Variante der Arsch beim Drücken so fest wie nur möglich angespannt und dadurch bleibt man stabil. Egal was er nun schreibt, ich würde es nicht machen.

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Dieses Herausschieben der Hüfte ist Unsinn - lass es weg. Das geht zu sehr Richtung Push Press. Ich hab keine Ahnung was er sich dabei gedacht hat das in V3 zu ändern.

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Elija, dann habe ich das wohl nicht richtig verstanden.

Ich hatte irgendwie ein Bild im Kopf, wobei du mit 45 ° Winkel aus der Hocke Schulterdrücken machst. :lol:

Sorry!

 

Ich nenne das einfach Hipdrive, Tonne.

Eigentlich bin ich nicht sicher, ob Rippetoe dem Kind in SS überhaupt einen Namen gegeben hat.

Zum Verständis: Die Knie sollen im Lockout sein, Spannung im Oberkörper und Valsalva-Manöver. Dann bringst du die Hüfte und auch nur die Hüfte nach vorne und beim

automatisch entstehenden Rebound in die Auslangslage der Hüfte beginnt das Drücken. :ph34r:

Tut mir Leid, besser kann ich es nicht beschreiben. Ich habe eben schon mal nach einem passenden Bild im internet gesucht, aber nix gefunden. :(

 

Vielen Dank, Dominik.

Ich habe das Gefühl, dass Rippetoe durchgehend auf Basis der gleichen Prämissen und Methoden Bankdrücken, Kreuzheben und Kniebeugen beschrieben hat.

Aber irgendwie fiel dabei m. E. das Schulterdrücken mit dieser Hüftbewegung aus dem Rahmen und passt nicht so ganz zu den anderen Techniken aus SS.

Ich werde dann so weitermachen wie bisher und nach dem Technik-Artikel von eurer Homepage trainieren. :)

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Dieses Herausschieben der Hüfte ist Unsinn - lass es weg. Das geht zu sehr Richtung Push Press. Ich hab keine Ahnung was er sich dabei gedacht hat das in V3 zu ändern.

 

Wenn das eure Meinung ist, solltet ihr vielleicht das folgende Video aus eurer Liste von anschaulichen Videos bei der Übungsbeschreibung rausnehmen, wo er genau das erklärt... ;) Edit: Und die Abbildung aus SS 3rd. (inkl. Text) ist dann auch nicht so passend, wenn ihr eine andere Variante bevorzugt,

 

http://www.youtube.com/watch?v=tMAiNQJ6FPc

 

Mit Push Press hat das IMHO wiederum gar nichts zu tun, weil Hüfte und Knie eben nicht gebeugt werden...

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Seine Argumentation ist wie schon angeklungen vergleichbar mit seiner Linie bei Bankdrücken und Kniebeugen. Dort ist es der Stretch-Reflex, hier der leichte Schwung.

 

Hintergrund ist bei allen gleich: Er macht einen Kompromiss zwischen strikter BB- und komplett dynamischen (Schwung-)Ausführungen zur Überwindung der schwierigsten Position, um eine bessere Kraftkurve zu bekommen. BBler verzichten auf die Erleichterung, nehmen weniger Gewicht und bauen für den "zu leichten" Teil dann partielle Übungen ein. Oly-Gewichtheber dagegen tun alles, was erlaubt ist, um möglichst wenig Muskelspannung für ein definiertes Gewicht zu benötigen.

 

Man kann natürlich pauschal nicht sagen, ob das gut oder schlecht ist, da ruft der Kontext :) .

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