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Hallo,

 

ich weiß im FEM Plan wird klar von HIIT abgeraten, was ist aber wenn ich es trotzdem machen möchte?

 

Im FEM Plan wird klar davon abgeraten, da HIIT Probleme machen könnte bei der Regeneration.

 

Um das Problem zu umgehen habe ich daran gedacht etwas HIIT ans Ende meines FEM Trainings zu hängen. Heißt ich fange mit schweren Übungen an, mache weiter mit den Assistance Übungen im Hypertrophiebereich und hänge dann noch ein paar weitere Assistance Übungen im HIIT Style an. Crossfit Football ist ein ähnliches Konzept.

 

Dadurch habe ich keine extra Trainingseinheit die meine Regeneration zusätzlich fordern würde, insbesondere das ZNS und ich würde auch aufpassen dass ich nicht zu hoch mit dem Trainingsvolumen komme. Ab und an würde ich eine richtige Crossfit Einheit einbauen, z.B.1 x Woche.

 

Was haltet ihr von der Vorgehensweise? Ziel ist Kraft, Masse und Ausdauer, sprich athletisches Training.

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Ich kann nur eins sagen:

 

Der FEM zielt auf schnelles steigern der Gewichte ab. Mehr Gewicht = gezwungene Adaption = gezwungenermaßen Muskel- und Kraftaufbau (Kalorienüberschuss, Schlaf und genügend Proteine vorausgesetzt, sonst schnelle Plateaus) . So einfach ist das. Dabei ist es absolut nicht nötig zb. 2 Übungen (also zb. 6 Sätze) für die jeweilige Muskelgruppe zu machen, im gegenteil sogar! So erschöpfst du auf Dauer einfach unnötig deine Körpersubstanz die du eigentlich für das wesentliche brauchst. Intensiv ausgeführte Grundübungen brauchst du vor allem als Anfänger. Assistance Übungen sind nur Mittel zum zweck und kommen sowieso erst ab Phase 3, bis dahin sollte schon ca ein halbes Jahr oder mehr vergehen. Wenn du es wirklich nicht lassen kannst und auch etwas Cardiolastiges machen möchtest, dann mach das in leichterer Form an einem extra Tag, aber auch nur wenn du genug "schaufelst" ;-)

 

Auf dem Bild siehst du jung und schlank aus. Hierzu schießt mir, ohne es zu wollen, gezwungenermaßen ein gewohntes Bild im Kopf: Ich beobachte so oft spargeldünne Typen die nichts besseres zu tun haben, als sich erstmal ne halbe Stunde auf dem Laufband abzurackern, nur um danach schweißgebadet Gerätetraining zu machen. Den Sinn habe ich nie verstanden.... 

 

Du bist jung und schlank, also ran ans schwere Gewicht, und zwar mit System ;-)

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ich weiß im FEM Plan wird klar von HIIT abgeraten, was ist aber wenn ich es trotzdem machen möchte?

 

Dann machst du (höchstwahrscheinlich bald) nicht mehr den FEM-Plan. ;)

 

 

 

Im FEM Plan wird klar davon abgeraten, da HIIT Probleme machen könnte bei der Regeneration.

 

Genau. Krafttraining und Konditionstraining in Form von HIIT (o. ä.) nutzen dieselbe Energiebereitstellung im Körper. LISS Cardio ist dagegen eher unproblematisch und eine sinnvolle Ergänzung.

 

 

 

Um das Problem zu umgehen habe ich daran gedacht etwas HIIT ans Ende meines FEM Trainings zu hängen. Heißt ich fange mit schweren Übungen an, mache weiter mit den Assistance Übungen im Hypertrophiebereich und hänge dann noch ein paar weitere Assistance Übungen im HIIT Style an. Crossfit Football ist ein ähnliches Konzept.

 

Dadurch habe ich keine extra Trainingseinheit die meine Regeneration zusätzlich fordern würde, insbesondere das ZNS und ich würde auch aufpassen dass ich nicht zu hoch mit dem Trainingsvolumen komme. Ab und an würde ich eine richtige Crossfit Einheit einbauen, z.B.1 x Woche.

 

Solche Ideen haben nie Leute, die bereits 6-12 Wochen im Plan (in Phase 2 oder 3) sind. ;) Soetwas kommt immer nur von Leuten, die am Anfang stehen. In dem Fall wird es vermutlich für dich auch eine zeitlang funktionieren, später aber vermutlich nicht mehr. Du holst dann einfach nicht dein Optimum aus dem Plan heraus.

 

 

 

Was haltet ihr von der Vorgehensweise? Ziel ist Kraft, Masse und Ausdauer, sprich athletisches Training.

 

Mit anderen Worten, du willst unterschiedliche Qualitäten gleichzeitig und gleichermaßen trainieren und entwickeln? Das funktioniert für Anfänger. Später wirst du um Schwerpunktsetzung (Periodisierung) nicht herum kommen. Der FEM-Plan ist prinzipiell keiner, den man "nebenher" macht. Wer eigentlich eine andere Hauptsportart hat (und nicht in der Off-Season ist) oder eigentlich richtig abnehmen will, wird mit anderen Ansätzen besser bedient sein.

 

Also was willst du wirklich? Was ist dein aktuelles, vordringlichstes Ziel? Und wo stehst du überhaupt, was dein Training und deine Leistungen und Fähigkeiten angeht?

 

Und wie definierst du "athletisches Training" bzw., was stellst du dir darunter vor? Wenn du eine andere Hauptsportart hast, ist Krafttraining "nur" GPP (General Physical Preparation) und sollte dementsprechend behandelt werden.

 

Zu guter Letzt... Geht es um FEM-Support, oder ist das doch eher eine allgemeine Trainingsfrage oder gar individuelle Beratung, was eine Verschiebung in einen anderen Forenbereich sinnvoller machen würde?

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Danke royce für's Kompliment, 

 

werde demnächst schon 30  :D, bin auch schon seit ca. 13 Jahren beim Fitnesstraining dabei. Hatte meine Hochs und Tiefs, war auch mal massiger und auch noch schlanker. Bin eher der Typ der schon lange dabei ist, aber es nie so richtig auf die Reihe bekommen hat. Ich würde sagen das Grundlagenwissen das FEM mir jetzt biete hat mir einfach gefehlt. Habe aber auch viel an meiner Gesundheit rumgeschraubt und konnte zeitweise nicht aufbauen wie ich es wollte.

 

Mir ist klar dass ich die Assistance Übungen erst später einbauen muss und HIIT Einheiten würde auch erst dann oder noch später einbauen. Der Punkt ist, dass der FEM nicht 100% meinen Zielen entspricht. Ich möchte einen athletischen Körper aufbauen, dazu gehört für mich Kraft, Masse aber auch Ausdauer und Funktionalität.

 

Vllt. habe ich mich auch etwas falsch ausgedrückt, ich würde einige der Assistance Übungen im HIIT Style machen ohne dabei das Volumen zu überziehen. Ob ich dann zusätzliche Sätze und Wiederholungen einbaue oder einfach ein paar der Assistance Übungen gegen den anderen Wiederholungsbereich austausche weiß ich jetzt noch nicht, sehe ich dann wenn es soweit ist. Würde da einfach auf meinen Körper hören und schauen wie ich regeneriere.

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Mit anderen Worten, du willst unterschiedliche Qualitäten gleichzeitig und gleichermaßen trainieren und entwickeln? Das funktioniert für Anfänger. Später wirst du um Schwerpunktsetzung (Periodisierung) nicht herum kommen. Der FEM-Plan ist prinzipiell keiner, den man "nebenher" macht. Wer eigentlich eine andere Hauptsportart hat (und nicht in der Off-Season ist) oder eigentlich richtig abnehmen will, wird mit anderen Ansätzen besser bedient sein.

 

Also was willst du wirklich? Was ist dein aktuelles, vordringlichstes Ziel? Und wo stehst du überhaupt, was dein Training und deine Leistungen und Fähigkeiten angeht?

 

Und wie definierst du "athletisches Training" bzw., was stellst du dir darunter vor? Wenn du eine andere Hauptsportart hast, ist Krafttraining "nur" GPP (General Physical Preparation) und sollte dementsprechend behandelt werden.

 

Danke für deine Antwort,

 

du hast es glaube ich ganz gut getroffen, ich will unterschiedliche Qualitäten gleichzeitig aber nicht gleichermaßen. Ich würde es so priorisieren:

 

1. Kraft + Masse

2. Definition

3. Gesundheit (Etwas Kraftausdauer, Funktionalität, Beweglichkeit, Körperspannung)

 

Im Prinzip soll es in Richtung Crossfit gehen, allerdings überlege ich wie ich die für mich negativen Punkte in Crossfit ausgleichen kann. Mit reinen WOD's würde ich nichts aufbauen, eher fit werden. Ich denke Leute wie Rich Froning entsprechen in etwa meinem Ideal, sie sind Athleten und sehen auch danach aus, ich hab aber auch gelesen, dass sie nicht das Standard Crossfit Programm trainieren. Vom aussehen her, tendiere ich eher in Richtung Bradley Martyn.

 

Mein aktueller Trainingsstand von den Kraftwerten her ist Anfänger.

 

 

 

Zu guter Letzt... Geht es um FEM-Support, oder ist das doch eher eine allgemeine Trainingsfrage oder gar individuelle Beratung, was eine Verschiebung in einen anderen Forenbereich sinnvoller machen würde?  

 

Kann ich nicht genau bewerten. Im Prinzip interessiert es mich wie ich den FEM Plan leicht anpassen kann.

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...Ich möchte einen athletischen Körper aufbauen, dazu gehört für mich Kraft, Masse aber auch Ausdauer und Funktionalität. ...

 

Kraft und Masse sollten (abgesehen davon, dass der FEM insgesamt dann doch ein Anfängerplan ist) abgedeckt sein. Grundlagenausdauer zu trainieren ist dazu kein Problem (und HIIT ist nicht das Richtige, wenn keine Basis vorhanden ist).

Nur was du unter Funktionalität verstehst, weiß ich nicht.

 

 

 

...ich würde einige der Assistance Übungen im HIIT Style machen ohne dabei das Volumen zu überziehen...

 

Davon würde ich pauschal abraten und ich kann  mir auch gerade nicht vorstellen, wie das konkret funktionieren soll.

 

Wenn du eher etwas "ganzheitliches" suchst, solltest du vielleicht wirklich eher bei 5/3/1 schauen. Konditionstraining und explosive Übungen sind zumeist Bestandteil des Programms und durch die Templates fällt die Schwerpunktsetzung auch rel. leicht.

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...Ich würde es so priorisieren:

 

1. Kraft + Masse

2. Definition

3. Gesundheit (Etwas Kraftausdauer, Funktionalität, Beweglichkeit, Körperspannung)

 

Zu 1.

Das passt der Plan ersteinmal, wenn du Anfänger bist, also noch nicht so weit in den Kraftwerten.

 

Zu 2.

Das steuerst du hauptsächlich über die Ernährung.

 

Zu 3.

Da empfehle ich wiedermal, die Grundlagenausdauer zu trainieren und auszubauen (LISS Cardio). Beweglichkeitsroutinen (bspw. Agile 8) bieten sich gut als Teil der Erwärmung an und können prinzipiell auch jeden Tag gemacht werden.

 

 

 

Im Prinzip soll es in Richtung Crossfit gehen, allerdings überlege ich wie ich die für mich negativen Punkte in Crossfit ausgleichen kann. Mit reinen WOD's würde ich nichts aufbauen, eher fit werden. Ich denke Leute wie Rich Froning entsprechen in etwa meinem Ideal, sie sind Athleten und sehen auch danach aus, ich hab aber auch gelesen, dass sie nicht das Standard Crossfit Programm trainieren.

 

Ich fürchte, da hast du falsche Vorstellungen von Crossfit und den Spitzenathleten in dem Bereich. Keiner von denen macht WOD als Training (im Sinne einer planmäßigen gezielten Vorbereitung). Natürlich müssen sie die WOD machen und auch "trainieren", aber die körperlichen Voraussetzungen, um da gut zu bestehen, die holen sie sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anders. (Und "Hilfsmittel" spielen auch eine Rolle...)

 

Ich würde dir ganz ehrlich raten, ersteinmal dem FEM-Plan buchstabengetreu zu folgen und später zu überlegen, wie du weiter trainieren willst.

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Ich fürchte, da hast du falsche Vorstellungen von Crossfit und den Spitzenathleten in dem Bereich. Keiner von denen macht WOD als Training (im Sinne einer planmäßigen gezielten Vorbereitung). Natürlich müssen sie die WOD machen und auch "trainieren", aber die körperlichen Voraussetzungen, um da gut zu bestehen, die holen sie sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anders. (Und "Hilfsmittel" spielen auch eine Rolle...)

 

Genau der Meinung bin ich auch, dass die körperlichen Voraussetzungen anders trainiert werden als mit WOD's. Mich würde interessieren wie so ein Plan aussehen könnte.

 

 

 

Ich würde dir ganz ehrlich raten, ersteinmal dem FEM-Plan buchstabengetreu zu folgen und später zu überlegen, wie du weiter trainieren willst.

 

So werde ich es machen.

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Genau der Meinung bin ich auch, dass die körperlichen Voraussetzungen anders trainiert werden als mit WOD's. Mich würde interessieren wie so ein Plan aussehen könnte.

 

Da müsste ich jetzt schwer spekulieren... ;)

 

Aber so spontan aus dem Bauch heraus... wichtig erscheint mir eine blitzsaubere Technik bei den Olympischen Gewichtheberübungen. Dazu eine hohe Maximalkraft (was insgesamt natürlich nicht ohne eine gewisse Muskelmasse gehen wird). Man braucht eine hohe "Kraftreserve", wenn es darum geht, gewisse Gewichte mit hohen Wdh.-Zahlen zu bewältigen (auch hier wieder möglichst ohne große Technikeinbrüche). Solide Fähigkeiten in den Eigengewichtsübungen helfen auch sehr.

 

Dann sollte man Training scharf von WOD oder irgendwelchen "Krafttests" trennen. Letztere bringen einen insgesamt mit seinen Fähigkeiten nicht voran und erschweren die Regeneration und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Eine eher langfristige Trainingsplanung mit jeweiliger Schwerpunktsetzung ist angesagt. Natürlich kann dann man trotzdem Wettbewerbe "einplanen", hauptsache, man hat noch genug Zeit an den Grundlagen zu arbeiten (abhängig vom Trainingsstand und individuellen Bedarfen natürlich).

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