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Gast Dominik S.

ETF (Exchange-traded fund) und andere Anlageformen

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Gast Dominik S.

Ich schrieb hier ja schon:

Am 2.8.2018 um 3:56 PM schrieb Dominik S.:

Zudem kann ich persönlich mit beiden Indizes ruhig schlafen, denn Crashs gibt es immer, aber bislang erfolgte auf einen Crash oder auf eine (Finanz-)Krise auch immer eine Erholung. Eine tolle Erklärung mit Schaubildern hat justETF.com im Artikel "20 Jahre Rückblick: Was wäre mein Portfolio heute wert?" gepostet. Sei es das Platzen der Dotcom-Blase im März 2000, die Finanzkrise ab 2007 oder die Eurokrise ab 2010. Die Kunst ist vielmehr psychologischer Natur, indem man nicht in Panik verfällt und übereilt verkauft, sondern langfristig denkt, ganz getreu der "Buy & Hold"-Strategie.

Hier mal die Grafik:

 

Entwicklung weltweiter Aktien (MSCI World) über 20 Jahre

 

Der Text dazu:

Zitat

In der Simulation werden Anfang Januar 1996 10.000 € investiert (bzw. dementsprechend 19.558 DM).

Aktien vervierfachen sich trotz starker temporärer Rücksetzer

Unter dem Strich hat sich das Investment ausgezahlt: Der Portfoliowert vervierfachte sich bis Ende 2015 auf 43.875 €. Die Rendite pro Jahr liegt bei 7,7%.

Der reine Aktienanleger musste im Betrachtungszeitraum zwischenzeitlich jedoch mit erheblichen Rückschlägen zurechtkommen: Der maximale temporäre Verlust im gesamten Zeitraum (maximum Drawdown) lag bei -53,7%.

Im Jahr 2008, dem Ausbruch der Finanzkrise, verlor der Anleger -35,4%.

Besonders schmerzhaft waren für den nicht über Assetklassen diversifizierten Anleger die Jahre 2000 bis 2002: Drei Jahre in Folge mit negativen Ergebnissen zähren am Durchhaltevermögen eines Anlegers!

Mit derart hohen Schwankungen wie im reinen Aktien Portfolio können viele Anleger nicht umgehen. Das größte Risiko hierbei ist, dass der Investor im schlimmsten Zeitpunkt kalte Füße bekommt und seine Aktien mit hohen Verlusten abstößt.

 

Mag sein, dass es naiv ist: Aber ich persönlich gehe nicht davon aus, dass es in den Jahren 2018 - 2060 mehr Krisenjahre als Erfolgsjahre geben wird. Sicherlich wird es in den kommenden 40 Jahren noch die ein oder andere Krise geben, alles andere wäre eine utopische Vorstellung. Aber solange es mehr Erfolgsjahre als Krisenjahre gibt (vgl. die Grafik oben) und man als Anleger stumpf seine "Buy & Hold" Strategie verfolgt, hat man am Ende trotzdem eine gute Wertsteigerung.

 

Und genau das ist mein Ansatz. Ich wähle einen monatlichen Betrag, auf den ich persönlich finanziell und psychisch sehr gut verzichten kann (bei mir sind das die besagten 500€) und bespare damit Monat für Monat meine beiden ETF-Sparpläne. Und daran wird nichts geändert. In meiner monatlichen Budgetplanung sind die 500€ fest dafür geblockt. Weitere 1000€ gehen jeden Monat auf mein Tagesgeldkonto (auch dieser Betrag ist fest dafür geblockt) und der Rest geht für die üblichen monatlichen Ausgaben (Einkäufe, Sprit, Miete) drauf. Das alleine genügt mir schon, um mich für die nächsten Jahre gut gerüstet zu fühlen.

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Interessanter Thread. Nach kürzlichem Erbe und neuem Job will ich mich auch mal mit dem Thema auseinander setzten. Danke für die Links!

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hab mir auch schon länger überlegt den msci world und emergingmarkets zu kaufen ;):D bin aber noch nicht dazu gekommen

 

damit man wenigstens irgendwas mit seinem geld anstellt

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@Dominik S. Dann bist du ja mit 66% Cash eher konservativ aufgestellt. Würde den Recht in einen günstigen MSCI World ETF packen. Langfristig macht es einen großen unterschied ob das TER bei 0,15% oder 0,6% liegt. 

Bei deiner Aufteilung ist ein wenig "Spielerei" (Nasdaq o.ä.) auch verkraftbar. Würde sonst aber immer breit diversifizieren, nie auf einen Sektor oder eine Region gehen. Ist einfach zu riskant wegen "Black Swan" Ereignissen = Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich sind - aber wenn sie eintreten, ungeahnte Folgen haben (bsp. Fukushima).

Habe vor Jahren mal etwas ins Leben gerufen. Da habe ich mal alles zum Vermögensaufbau mit ETFs zusammengeschrieben. Interessierte jeden in meinem Freundeskreis aber niemand wusste Bescheid. Ist jedoch mehr als Einstieg in das Thema gedacht: https://finanz-experts.de/reich-werden-vermoegen-aufbauen/ Vielleicht dennoch der ein oder andere interessante Punkt dabei. Bei der Namensgebung darf man schmunzeln :D 

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Gast Dominik S.
vor 4 Stunden schrieb Johannes:

@Dominik S. Dann bist du ja mit 66% Cash eher konservativ aufgestellt. Würde den Recht in einen günstigen MSCI World ETF packen. Langfristig macht es einen großen unterschied ob das TER bei 0,15% oder 0,6% liegt.

 

Was genau meinst du mit diesem Abschnitt? Konkret:

• "66% Cash" ? Vermutlich meinst du die 1000€, die monatlich auf's Tagesgeldkonto fließen (= 66%), während "nur" 500€ (= 33%) in die ETFs fließen. Richtig?

• Den "Rest" (?) in einen MSCI World ETF packen? (Welcher Rest? Etwa die monatlich 1000€ vom Tagesgeld? Ne, denn die sollen ja für mittelfristige Ausgaben bestehen bleiben. Beispiel: Habe zwar erst im letzten Jahr ein neues Auto gekauft, aber da ich ca. 30.000 km / Jahr fahre, werde ich spätestens in 5 Jahren, wenn es auf die 180.000 km zugeht, wieder ein neues Auto kaufen.)

• Was meinst du mit der Anmerkung zu 0,15% vs. 0,60% TER? Meine ausgewählten ETFs liegen bei 0,20% (iShares Core MSCI World) und 0,31% (iShares Nasdaq 100), sind also in Bezug auf die TER schon recht günstig.

 

Bitte um Erklärung, was genau du damit sagen möchtest. Danke. :)


Bei deiner Aufteilung ist ein wenig "Spielerei" (Nasdaq o.ä.) auch verkraftbar. Würde sonst aber immer breit diversifizieren, nie auf einen Sektor oder eine Region gehen. Ist einfach zu riskant wegen "Black Swan" Ereignissen = Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich sind - aber wenn sie eintreten, ungeahnte Folgen haben (bsp. Fukushima).

 

Klar, vollkommen richtig, dass ein ETF bzw. ein Index, der nur einen einzigen Sektor, nur eine einzige Branche, nur ein einziges Land (und so weiter) abbildet, nicht so diversifiziert ist und daher ein höheres Risiko birgt. Daher mache ich es ja auch nicht so, wie ich in der Kommentarsektion im Finanzwesir-Blog gefragt wurde. Nach dem Motto: Wenn ich dem NASDAQ-100 traue, warum stecke ich dann nicht mein ganzes Geld in diesen ETF, anstatt eine 70/30-Verteilung (Core MSCI World / NASDAQ-100) zu wählen? Und wie ich dort schrieb, dient das einfach meiner Absicherung: FALLS die ganzen großen Unternehmen im NASDAQ--100 (wie z.B. Apple, Alphabet, Microsoft, Facebook und Co.) total untergehen sollten, dann falle ich mit einer 70/30-Verteilung nicht ganz so sehr auf die Schnauze, wie mit einer 100%igen Investition in den NASDAQ.

Habe vor Jahren mal etwas ins Leben gerufen. Da habe ich mal alles zum Vermögensaufbau mit ETFs zusammengeschrieben. Interessierte jeden in meinem Freundeskreis aber niemand wusste Bescheid. Ist jedoch mehr als Einstieg in das Thema gedacht: https://finanz-experts.de/reich-werden-vermoegen-aufbauen/ Vielleicht dennoch der ein oder andere interessante Punkt dabei. Bei der Namensgebung darf man Schmunzeln :D 

 

Schaue ich mir bei Gelegenheit mal an!

 

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schaut euch mal onvista statt comdirect an...  gleiche Entität... IT-seitig aber auch komplett getrennt, d

h. evtl bekommt man bei comdirect also auch mehr für mehr Geld, wenn man das braucht. 

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Gast Dominik S.
vor 2 Stunden schrieb ExKugelStosser:

schaut euch mal onvista statt comdirect an...  gleiche Entität... IT-seitig aber auch komplett getrennt, d

h. evtl bekommt man bei comdirect also auch mehr für mehr Geld, wenn man das braucht. 

Dreimal darfst du raten, bei welchem Broker ich mich angemeldet habe. ;)

 

Habe mir dort den Core MSCI World und den NASDAQ-100 als kostenlose ETF-Sparpläne eingerichtet.

 

Andere Broker wie flatex und Co. sind zwar teils auch recht günstig, aber gebührenfrei (wie derzeit die onvista bank) ist natürlich noch mal besser.

 

Es sei denn, man braucht eine Riesenauswahl an ETFs, die gibt es bei der onvista bank mit rund 80 ETFs natürlich nicht.

 

Aber wenn man eh weiß, welche ETFs man besparen will und diese werden zufällig bei der onvista bank angeboten, dann ist das natürlich von Vorteil.

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Ich bin da offensichtlich immernoch ziemlich altmodisch...

 

... aber wenn man soetwas über einen langen Zeitraum plant... wie steht es denn mit der Sicherheit bei solchen "Online-Anbietern"? Was passiert, wenn so ein Anbieter über Kopf geht o. ä.? (Unterliegt soetwas bspw. noch der Einlagensicherung?)

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vor 19 Stunden schrieb Dominik S.:

Was genau meinst du mit diesem Abschnitt? Konkret:

• "66% Cash" ? Vermutlich meinst du die 1000€, die monatlich auf's Tagesgeldkonto fließen (= 66%), während "nur" 500€ (= 33%) in die ETFs fließen. Richtig?

• Den "Rest" (?) in einen MSCI World ETF packen? (Welcher Rest? Etwa die monatlich 1000€ vom Tagesgeld? Ne, denn die sollen ja für mittelfristige Ausgaben bestehen bleiben. Beispiel: Habe zwar erst im letzten Jahr ein neues Auto gekauft, aber da ich ca. 30.000 km / Jahr fahre, werde ich spätestens in 5 Jahren, wenn es auf die 180.000 km zugeht, wieder ein neues Auto kaufen.)

• Was meinst du mit der Anmerkung zu 0,15% vs. 0,60% TER? Meine ausgewählten ETFs liegen bei 0,20% (iShares Core MSCI World) und 0,31% (iShares Nasdaq 100), sind also in Bezug auf die TER schon recht günstig.

- Ja genau, ich habe die Gesamtheit von 1500 € betrachtet. Davon 66% aufs Tagesgeldkonto und 33% in Aktien.
- Rest = Der Teil der 500€, der nicht in den MSCI World fließt.
- Das TER Beispiel war nicht auf deine Wahl bezogen, sondern als generelle Anmerkung gedacht.

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vor 21 Stunden schrieb _-Martin-_:

@Johannes 

Thesaurierend oder ausschüttend?

 

da hat sich ja die versteuerung geändert ;) was würdest du da jetzt empfehlen 

Bin nicht mehr 100% im Thema aktuell. Aber hier ist alles sehr gut beschrieben: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-thesaurierend-ausschuettend

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Gast Dominik S.
vor 4 Stunden schrieb Johannes:

Bin nicht mehr 100% im Thema aktuell. Aber hier ist alles sehr gut beschrieben: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-thesaurierend-ausschuettend

Meine Meinung dazu:

 

Auch ausländische Thesaurierer sind mit dem Investmentsteuergesetz seit 01. Januar 2018 nicht mehr "steuerhässlich", sondern "steuereinfach".

 

Der alte Nachteil "Bei ausländisch thesaurierenden ETFs droht Doppelbesteuerung" gilt ab 2018 also nicht mehr.

 

Quellen:

https://www.justetf.com/de/news/etf/steuereinfach-in-etfs-investieren.html

https://www.justetf.com/de/news/etf/etf-und-steuern-das-neue-investmentsteuergesetz-ab-2018.html

 

Fazit: Deshalb braucht man, wenn ich das alles richtig verstanden habe, keine Angst mehr vor aufwändigeren Steuererklärungen haben, ganz egal, für welche Art von ETF (inländisch vs. ausländisch sowie ausschüttend vs. thesaurierend) man sich entscheidet. :)

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Am 14.8.2018 um 6:27 AM schrieb Ghost:

Ich bin da offensichtlich immernoch ziemlich altmodisch...

 

... aber wenn man soetwas über einen langen Zeitraum plant... wie steht es denn mit der Sicherheit bei solchen "Online-Anbietern"? Was passiert, wenn so ein Anbieter über Kopf geht o. ä.? (Unterliegt soetwas bspw. noch der Einlagensicherung?)

 

Ich bin da nicht mehr so drin, aber ich meine, dass es in Deutschland immer noch so ist, dass eine Bank im Hintergrund alles abwickeln muss.

Dadurch hat man bei diesen ominösen Online-Anbietern immer zumindest eine Direktbank im Hintergrund und die sollten den gleichen Auflagen unterliegen wie die herkömmlichen Banken.

Ich glaube da halten sich alle mittlerweile an die EU-Richtlinie, aber genau weiß ich es nicht.

Letzten Endes ist aber eh die Frage, was passiert, wenn die Einlagensicherung denn wirklich zum Tragen kommen würde, kann sie dann wirklich "bedient" werden? Das will so wirklich keiner wissen denke ich...

Aber so lange man nicht große 6-stellige Beträge auf dem Tagesgeldkonto hortet, ist es wahrscheinlich irrelevant.

 

Was die Sicherheit angeht, ob z.B. plötzlich die ETF-Anteile weg sind: Der schon häufiger angesprochene Finanzwesir druckt sich alles immer fein säuberlich aus und heftet es ab. So eine Archivierung macht vielleicht durchaus Sinn, da man so immer noch einen Nachweis über alles hat.

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Gast Dominik S.

Solange ich auf meinem Tagesgeldkonto (MoneYou) oder in meinem Depot bei der onvista bank (Nice to know: onvista wurde 2017 von der comdirect gekauft) nicht über 100.000€ komme, verlasse ich mich einfach auf die gesetzliche Einlagensicherung.

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