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Lew

Technikhilfe Kniebeuge

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Versuche im ersten Schritt nur mal die Bewegung kontrollierter auszuführen. (In deinem Fall nur etwas weniger dynamisch/schwungvoll, nicht wirklich richtig langsam.) Du musst in der Lage sein, dass Gewicht und deine Bewegung jederzeit zu kontrollieren.

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Danke für deine Antwort, ich verstehe was du meinst. Sieht der grundsätzliche Bewegungsablauf in Ordnung aus?

Ich habe nämlich das Gefühl, dass meine Knie zu weit nach vorne gehen und ich nicht weit genug nach hinten gehe.

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vor 49 Minuten schrieb Lew:

Danke für deine Antwort, ich verstehe was du meinst. Sieht der grundsätzliche Bewegungsablauf in Ordnung aus?

Ich habe nämlich das Gefühl, dass meine Knie zu weit nach vorne gehen und ich nicht weit genug nach hinten gehe.

 

Das sehen wir dann, wenn du die kontrolliertere Bewegung machst. ;) Macht keinen Sinn, jetzt etwas anzusprechen, wenn es sich bei Korrektur des (aktuellen) "Hauptfehlers" vielleicht sowieso von allein löst.

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Hallo,

 

wenn es schwerer wird, wirst du nicht mehr so locker ein paar Schritte zurück gehen können. Von der Höhe her könnten die Ablagehilfen auch passen, würde dir empfehlen dazwischen zu bleiben oder ein anderes Rack zu suchen. 

 

Zur Abwärtsbewegung: Da stimme ich Ghost zu. Das Gewicht wird genauso kontrolliert nach unten geführt wie nach oben. Heißt: Du ziehst die Stange Richtung Boden nicht das Gewicht oder der Verlust der Körperspannung bringen dich in die Position. 

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hier möchte ich mich mal kurz mit einer Frage einklinken.

 

Ich bin auch noch relativ neu in den Grundübungen und kann diese Variation meines Trainers deshalb nicht 100%ig einordnen.

 

--> er korrigiert mich auf einen breiteren Stand bei KB als auch bei DL und begründet das mit dem verbesserten Einsatz der Adduktoren bei breiterem Stand, d.h. mehr Stabilität.

 

Führt dazu, dass ich bei KB und DL etwas über Hüftbreite stehe mit der typischen Zehenstellung leicht schräg. Für KB klar aber bei DL's ebenfalls legit?

 

Sieht man in jedem Video anders (hüftbreit, Zehen gerade). Liegt es daran, dass er KDK'ler ist? --> spezielle Technikvariation?

 

Danke und nun wieder Bühne frei für Lew ;)

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vor einer Stunde schrieb Ersia:

Führt dazu, dass ich bei KB und DL etwas über Hüftbreite stehe mit der typischen Zehenstellung leicht schräg. Für KB klar aber bei DL's ebenfalls legit?

Klar.

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Zitat
Am 1/28/2019 um 2:34 PM schrieb Kiggie:

wenn es schwerer wird, wirst du nicht mehr so locker ein paar Schritte zurück gehen können. Von der Höhe her könnten die Ablagehilfen auch passen, würde dir empfehlen dazwischen zu bleiben oder ein anderes Rack zu suchen. 

 

Das habe ich auch nur gemacht, um besser im Bild zu sein. Hätte ich die Kamera anders ausgerichtet, hätte ich noch mehr Leute verpixeln müssen. Normalerweise bleibe ich vorne. :D

 

Danke auch für dein Feedback, Kiggie. Da werde ich drauf achten.

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Kniebeuge sieht soweit gut aus.

 

Bankdrücken soweit auch, wobei du mehr Körperspannung brauchst... (Beine und Rumpf wackeln zu sehr rum.)

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Beim BD die Position der Hantel in der Hand nochmal checken: Sieht etwas zu weit Richtung Fingerspitzen aus. Und du rotierst das Handgelenk etwas. Du hast auch einen spitzen Ellenbogenwinkel durch die langen Unterarme. Besonders in der Umkehrbewegung deshalb kontrolliert und stabil vorgehen. Und wenn die Ellenbogen zwicken, evtl doch paar cm Luft über der Brust lassen. Aber erstmal bis zur Brust.

 

Gesicht sieht nach RPE 12 aus, Hantelgeschwindigkeit is aber noch schnell genug. :) Einatmen oben, beim Strekcen wieder ausatmen. Am Anfang saubere Technik als oberstes Ziel, muss deshalb nicht immer zur Erschöpfung sein.

 

-----------------

 

Kniebeuge ist etwas zu hoch. Du machst eine high bar KB; bei der kommen die Knie einfach weiter nach vorne, um tiefer zu kommen. Kannst auch mit dem Stand experimentieren, evtl hilft auch etwas breiterer Stand oder nach außen rotierte Beine etwas. Wsl wirds aber einfach wie so oft Mobilität des Hinterns und Adduktoren sein. Hüfte nach hinten ist ok, aber kein Hohlkreuz daraus machen. Die LWS feststellen - aber in der natürlichen Position, bisschen weniger diesen extremen Entenarsch. Als Technikübung paused squats ohne Gewicht, bei der du dir die tiefste Position erarbeitest und merkst.

 

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vor einer Stunde schrieb Chris:

 

Kniebeuge ist etwas zu hoch. Du machst eine high bar KB; bei der kommen die Knie einfach weiter nach vorne, um tiefer zu kommen. Kannst auch mit dem Stand experimentieren, evtl hilft auch etwas breiterer Stand oder nach außen rotierte Beine etwas. Wsl wirds aber einfach wie so oft Mobilität des Hinterns und Adduktoren sein. Hüfte nach hinten ist ok, aber kein Hohlkreuz daraus machen. Die LWS feststellen - aber in der natürlichen Position, bisschen weniger diesen extremen Entenarsch. Als Technikübung paused squats ohne Gewicht, bei der du dir die tiefste Position erarbeitest und merkst.

 

Sehe es nicht so, dass die Beuge zu hoch ist. Für Powerlifting ja aber für Muskel und Kraftaufbau nicht. Da werden diese zwei Zentimeter keinen Unterschied machen. Er hat ja keine Zielsetzung genannt. Daran sollte er das festmachen. 

 

Das mit dem Feststellen der LWS sehe ich genau so. 

 

 

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Meine Anmerkung, dass sie zu hoch ist, war auch nicht darauf bezogen, dass man bei KDK da rote Lichter sieht.

 

Sondern gerade für Muskel- und Kraftaufbau: Ersteres interessiert sich nämlich sowieso nicht für ein möglich hohes Gewicht, sondern nur für Aktivierung. Und die ist - bei gleichem Gewicht - bei größerer ROM/mehr Tiefe bei KB höher. Oder anders rum: Du brauchst für den gleichen Muskelaufbau weniger Gewicht. Was dann später besonders im fortgeschrittenem Stadium sehr erfreulich ist.

 

Und Kraft ist ROM-spezifisch. D.h., du bekommst die Kraft in dem Gelenkwinkel, in dem du sie trainierst. Für jemanden mit allgemeinen Kraftzielen ist da also ne große ROM besser, weil sie umfassender Kraft aufbaut. Wer als Leistungssportler spezifisch für nen kleinen Kniewinkel Kraft braucht (Dreisprung etc), kann das natürlich spezifisch so trainieren. Der Normalo ist dagegen froh, wenn er beim Skifahren/Wandern/Ausrutschen mal blöd in die tiefe Hocke kommt und den Sturz/Verletzung verhindert, weil er da wieder rauskommt.

 

Der "Nachteil" für die Vorteile: dass man dafür halt die ersten Einheiten a bissel acht geben muss. Die fünf Minuten pro Einheit sollte es einem wert sein. Es gibt paar Prozent, die selbst bei high bar die Oberschenkel partout nicht parallel bekommen. Wenn du, Lew, aber selbst von keinen bekannten orthopädischen Einschränkungen berichtest, geh ich mal nicht davon aus. Das bekommst du locker hin.

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vor 12 Stunden schrieb Chris:

Kniebeuge ist etwas zu hoch.

 

vor 7 Stunden schrieb Chris:

Der Normalo ist dagegen froh, wenn er beim Skifahren/Wandern/Ausrutschen mal blöd in die tiefe Hocke kommt und den Sturz/Verletzung verhindert, weil er da wieder rauskommt.

Meinst du nun, dass er eher ATG beugen soll? (Und alle "Normalos" auch? (Sofern sie das technisch sauber hinbekommen.) Oder bestehst du "nur" auf die fehlenden 2 cm? ("below parallel")

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Dann müsste jeder ATG beugen für maximale gains. Tiefe hat aber einen diminishing return und du wirst mir nicht sagen können, wo der bei ihm anfängt. Jetzt sich auf die Mobilität zu versteifen lenkt unnötig von den Punkten, die wirklich Beachtung brauchen ab. 

 

 

Wir reden hier schließlich nicht von der Tiefe einer sportspezifischen Viertel Kniebeuge, die natürlich auch ihre Berechtigung hat, sondern von einer Beuge die minimal über parallel aufhört. Hier ROM anzuprangern bei einer eh schon wirklich langen ROM aufgrund seiner langen Beine ist Wahnsinn. 

 

Ich weiß auch nicht, wie du ausrutscht, aber ich habe dabei nicht meine normale Kniebeugen Haltung, sondern es rutscht ein Bein weg und dadurch fällt man. Wie soll da der Übertrag zu ein paar mehr Zentimetern der Beuge helfen? 

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vor 27 Minuten schrieb Robkay:

beugen für maximale gains

Und überhaupt... "Maximale Gains" in was? Quadrizeps? Gluteus? Hamstrings? Core (Erector spinae? Abdominals?)? Kniebeugen? ;)

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Parallel hat den Vorteil, dass es für andere live, und anderen und einem selbst beim Videofeedback eine verlässliche Konstante bietet. Geht man tiefer, hat man sicherlich nicht den Nachteil wie bei zu hoch, dass man im Laufe der Zeit höher als parellel landet, weil das schon merklich ist auf nem Vid, wenn man auf einmal über statt bisher unter parallel beugt.

 

Parallel stellt zudem ausreichend sicher, dass man nicht die Umkehr bei nem Kniewinkel von 90° hat. Wer ohne viel Aufwand tiefer kann, kann das auch nutzen. Der Vorteil ist wie gesagt gleiche gains bei weniger Gewicht und höhere Kraft-range. Es gibt relativ wenige Untersuchungen zu den Kräften weit unter parallel, aber es scheint so zu sein, dass extreme Knieinnenwinkel wie bei ATG wieder mit erhöhten Kräften auf die vorderen Strukturen einhergehen, besonders bei Kontakt Wade-Oberschenkel. Also würde ich da vorher stoppen.

 

Deshalb ist parallel eine gute Konstante, sicher zwischen zu kleiner oder zu großer Knieinnenwinkel, und wie gesagt von fast allen nach etwas Aufmerksamkeit im Training zu schaffen. Keine Ahnung, was die Aufregung ist, ein paar Minuten der Mobilität und Technik zu widmen. Das ist das A und O bei Anfängern und ich bin überzeugt, dass Lew das binnen weniger sessions drauf hat. Die überwältigende Mehrheit schafft das bei low bar, er hat ne gute Koordination und wird das locker bei high bar schaffen. Kleiner Zeitaufwand von paar Minuten pro Einheit am Anfang der Trainingskarriere - permanente Vorteile für viele Jahre.

 

Btw Lew, für die bessere Beurteilung von Rücken und Tiefe beim nächsten Mal am besten auch einen Satz direkt von der Seite auf ungefähr Hüfthöhe filmen.

 

 

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Du redest immer wieder von Viertel Kniebeugen, die schädlich sein sollen und dass das auf jedenfall verhindert werden soll. 

Zwischen 90° und seiner ROM ist ein riesen Unterschied. Weiß nicht wieso du das immer anführst. Nur weil sein Umkehrpunkt nicht bei parallel sondern knapp drüber ist, läuft er Gefahr bei 90° zu landen? Sonst wäre das nicht der Fall? Es gibt einen Grund wieso er an dieser Stelle umkehrt. Es fühlt sich vermutlich für ihn so an, dass er an dieser Stelle einrunden würde oder die Hüfte blockiert oder sonst was. Dieser Umkehrpunkt wird nicht auf einmal nach oben wandern, obwohl er darauf achtet die Technik konstant zu halten. Sollte er das tun, da er zu viel Gewicht nimmt, dann liegt es daran und nicht daran, dass die Technik von Anfang an scheiße ist. 

 

Es spricht nichts gegen Technik Training aber die Technik sieht, gemessen an der Tiefe, nicht falsch aus und du stellst hier anscheinend allgemeingültige Grenzen auf ohne auf seine körperlichen Merkmale zu achten. Er hat mit dieser Technik eine große ROM und diese nur aufgrund der größeren ROM zu vergrößern macht keinen Sinn. Derzeit konntest du halt noch keine Vorteile anbringen außer, dass dadurch ein Feedback gegeben wird, dass er sich selber sowieso schon geben wird. Deswegen geht er ja immer an der selben Stelle hoch. Auch das mit dem 90° ist Blödsinn. 

 

Lew kann sehr gerne mobility einbauen und selbst wenn er dann 2cm tiefer kommt, wird es ihm sehr wahrscheinlich nichts bringen außer, dass er wieder die Technik (in meinen Augen unnötigerweise und an diese neue Technik wird er sich erst gewöhnen müssen) ändern muss und in der Zeit keinen Progress macht. 

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Du siehst tatsächlich bei einem Anfänger(!), der gerade in seinen ersten sessions mit paar kg trainert, es als wichtig an, dass er diese "seine" Technik beibehält, weil er sonst ja in drei Einheiten seines Lebens "keinen progress macht", und die aktuelle Tiefe einen "Grund hat".

 

Jesus, er ist ein Anfänger, der seine ersten KB macht. Anfänger zeigen unglaubliche Variation in ihren ersten Gehversuchen bei der Beuge. Ich hab schon zig Leute gesehen, die beim ersten Mal auf halber Länge fast umgefallen sind und dann binnen kürzester Zeit problemlos parallel beugten. Bei ihm siehts richtig gut aus, und gerade weils auf Anhieb so gut aussieht, ist es für ihn ein Klacks, dass er auf ne parallele Tiefe kommt wie Millionen von anderen auch. Das alleine spricht schon gegen die Schneeflockentheorie, die ich gleich nochmal beleuchten werde. Dazu kommt das extreme Hohlkreuz, das er gar nicht machen muss. Verringert er das nochn bisschen, "blockiert" da gar nix und er kommt er alleine dadurch schon locker auf parallel - damit könnten wir eigentlich die Diskussion beenden. :)

 

----------------------------

 

Die Argumente für die Tiefe parallel habe ich gegeben, es ist natürlich eine Dimension mit graduellen Vorteilen und kein Schwarz-Weiß. Aber es zeigen in der Praxis zig Trainierende jeden Tag im rack, dass eine parallel Tiefe sich leichter einhalten lässt. Es ist auch klar warum: weil es eben viel leichter ist, parallel zum Boden zu beurteilen auf nem Vid oder als Beobachter als: "Ja also ich hab immer in so nem Knieinnenwinkel von 75° gebeugt - kannst du mal schauen, ob ich das mach?". Parallel ist parallel, aber sich zu bescheißen, dass man ja schon immer "ungefähr 3cm über parallel" gebeugt hat, geht schnell. Maßband zum Gym mitnehmen? Weil viele ja den Schatz der Erfahrung hochhalten: Rippetoe begründet das auf zig Seiten (nicht wegen KDK), in Starting Strength. Es verwundert mich echt, dass du denkst, parallel wäre sowohl schwierig zu erreichen als auch gleichwertig zu höherem Beugen. Kannste ja vielleicht nochmal nachlesen.

 

[ Du sagst, er habe eine große ROM. Das ist nicht richtig. Du meinst vielleicht: Einen langen Hantelweg, weil er groß ist und außerdem schlank, und das deshalb visuell nochmal stärker so wirkt. Bezüglich ROM sieht man sieht bei ihm überhaupt keine Extreme, weder bei der Unterschenkelvorlage, noch beim Oberkörper, der selbst für eine high bar eine völlig normale Vorlage hat. (Vielleicht hast du Profi-Gewichtheber im Kopf, die natürlich anatomische Extreme sind und sehr aufrecht beugen.) Das stimmt also schlichtweg nicht, schau dir nochmal das Video an. Er ist keine Ausnahme bei der Beuge - dont snowflake him! :)  Vgl das mit dem Ellenbogenwinkel beim BD, bei dem ich selbst oben gesagt habe, er kann bei Problemen den Hantelweg verkürzen. Du siehst, ich bin Pragmat und habe da keinen Dogmatismus.

 

So, der Hantelweg setzt nun aber nicht den Trainingsreiz, sondern die Aktivität der Winkelstellung. Oft gehörtes Missverständnis: Kraft ist keine Wegleistung wie bei Ausdauer. Leute scheitern nicht an langem Hantelweg, der eine Kalorie mehr kostet, sondern an der höchsten Kraftforderung am sticky point. Die hängt von der Winkelsellung und die von Proportionen ab - aber nicht von der absoluten Größe und dem Hantelweg. ]

 

------------------------------

 

Also wenn das einzige Gegenargument für die kleinen, aber feinen Vorteile für seine gesamte Trainingskarriere über Jahre oder sogar Jahrzehnte das ist, dass es ihn paar Minuten in den nächsten sessions kosten wird, dann haben wir schlicht unterschiedliche Vorstellungen von kurzfristigem und langfristigem Denken und Handeln.

 

Wenn mans aus der Sicht betrachtet, gibts kein richtig und falsch bei unseren Meinungen, und Lew kann sich frei entscheiden, was ihm schlüssiger erscheint. Das sage ich wohl wissend, dass sich die Mehrheit für den kurzfristig leichten Weg entscheidet - aber soviel Eigenverantwortung muss sein. :)

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Hust Hust schnell ein paar Strohmänner aufgestellt Hust. 

 

Habe nirgendwo gesagt, dass er etwas besonderes ist. Nur, dass seine ROM für mich ausreichend ist, da er lange Beine zu haben scheint.

Auch interessiert es kein Schwein bei der Betrachtung, wie der Winkel genau ist. Was ist das für ein Argument? Er nimmt es auf und sieht, ob es wie immer ist. 

 

Habe nirgendwo gesagt, dass es universell für alle leichter ist knapp über parallel zu beugen sondern nur in seinem Fall so scheint. 

 

Es ist hier keine Grundsatz Diskussion sondern wir reden über genau eine Kniebeuge. Diese siehst du in dem Video. Du siehst, dass er fast bei parallel ist und schreibst, dass das nicht geht und mobility von Nöten ist. Dann führst du ellenlang aus, dass 90° schlecht sind. Das hat hiermit aber gar nichts zu tun. Darauf habe ich dich oben schon hingewiesen. Das hast du anscheinend versucht mit diesem schlechten Spruch von 75° zu relativieren. 

 

Und auch hast du immer noch keinen wirklichen Vorteil von deiner Vorgehensweise genannt. Aber sehr viel zu anderen Sachen geschrieben. Hast dich beschwert, dass mein einziger Vorteil wäre, dass man keine Zeit verschwendet. Dein einziger Vorteil ist, dass ein Außenstehender sagen kann: "top ist parallel". 

 

 

 

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Naja, du sagst ja, dass er lange Beine hat. Und schließt daraus, dass seine ROM groß ist. Aber das stimmt einfach nicht: Du verwechselst Gelenk-ROM mit Länge des Hantelwegs. Wenn jemand groß ist, also du einfach alle Knochen proportional vergrößerst - dann hat er die exakt gleiche ROM wie sein kleiner geklonter Kollege, aber einen viel längeren Hantelweg. Er hät nämlich auch nen langen OK und lange Arme (letztere sind natürlich bei der Beuge nur bei der Auflage wichtig).

 

Der Hantelweg macht aber nicht den Trainingsreiz und Kraft in einer bestimmen Gelenkstellung, sondern eben die Gelenkwinkel. Seine sind völlig im Rahmen, und er schafft anscheinend noch ohne jedes feedback auf Anhieb fast parallel - also wird er problemlos es bis zu parallel schaffen.

 

Ok, damit ist wie gesagt für mich das Gegenargument aus der Bahn, es nicht zu versuchen. Ich würde dir zustimmen, wenn jemand sich ewig abmüht und schließlich wahrscheinlich aus orthopädischen Gründen einfach nicht tiefer kommt. Gibts ja auch einige Tests dafür usw. Dann ist es sonnenklar zu sagen: "Für dich ist die Tiefe die, die du individuell machen kannst. Scheiß auf parallel oder tiefer". Aber das ist bei ihm nicht der Fall - er hats ja nichtmal versucht, wir haben ihm sein erstes feedback seines Trainingslebens zu seiner Beuge gegeben!

 

Wie gesagt gibts da kein falsch oder richtig, wenn du diese "Anstrengung", es zu erreichen, stärker gewichtest als die Vorteile.

 

So, dann brauchen wir noch die Vorteile von parallel zu über parallel, und die habe ich ausführlich gegeben, deshalb bitte oben nachlesen und zusammengefasst: weniger Gewicht nötig für gleichen Trainingseffekt bei Hypertrophie (oder größeren bei gleichem Gewicht), Kraft über größere ROM, leichtere Einhaltung der Konstanz der Tiefe. Wie gesagt kein Schwarz-Weiß, sondern graduelle Vorteile. Die die paar Minuten wert sein sollten - aber wie gesagt muss das jeder für sich selbst entscheiden.

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Zunächst mal danke für das zahlreiche Feedback, das ich für mich erstmal etwas ordnen muss. :D

 

Mein Ziel ist primär Muskelaufbau.

 

Zum Hohlkreuz: ich habe schon immer ein ziemlich ausgeprägtes Hohlkreuz, war deshalb auch schonmal beim Orthopäden. Ich dehne mich beim jedem Training (Hüftbeuger, unterer Rücken...), um dem entgegen zu wirken, und ich versuche bei jeder Übung den Rücken gerade zu lassen, nur funktioniert das oft nicht optimal. Ich werde gleich noch zwei Videos zum Kreuzheben und Schulterdrücken veröffentlichen. Auch da fällt mein Hohlkreuz wohl wieder auf. Das Problem habe ich aber auch, wenn ich die Übungen ohne Gewichte ausführe. 

 

Zur Tiefe der Kniebeuge: mein Ziel war es schon, die Beuge so auszuführen, wie es bei Fitness Experts in der Übungsanleitung beschrieben wird. Ich denke, ich werde versuchen, noch etwas tiefer zu gehen. Wenn ich damit gar nicht zurechtkomme, bleibe ich halt bei der bisherigen Variante (bisher habe ich ja auch noch keine hohen Gewichte).

 

Hier meine Videos zum Kreuzheben und Schulterdrücken. Ich freue mich wie immer auf Feedback und finde es toll, wieviel Input ich hier bekomme. Danke dafür! 

 

https://www.youtube.com/watch?v=-K2RpbxQuHI&feature=youtu.be

 

https://www.youtube.com/watch?v=kciTQ5I4Nwo&feature=youtu.be

 

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Die Diskussion war ja nicht unbedingt für dich wichtig, sondern für uns alle, die wir Tipps geben. Das kann vielleicht etwas viel sein für dich, aber du siehst, dass es im Grunde nur Feinheiten sind: Robkay sagt nicht, kannst auch nur halbe KB machen, und ich nicht, du musst mitm Arsch auf Grundeis gehen. :)

 

-----------------------------

 

Ok, Kreuzheben: Erstmal bitte nen ganzen Satz filmen. Hat man einfach mehr Infos.

 

Und die Technik - danke, das ist ein Anfängerfehler wie aus dem Bilderbuch. :) Also, als Vorstellung verabschiede dich von dem Gedanken, dass dein Oberkörper aufrecht sein muss. Die Wirbelsäule soll in sich gerade (genauer gesagt in ihrer natürlichen Haltung) sein, aber der Rücken muss nicht aufrecht sein. Ein Unterschied.

 

Dann fällts dir leichter, folgende Punkte zuändern:

1. Hantel über Fußmitte, nicht über Zehenspitzen. Führt zu

2. Schienbeine bleiben automatisch aufrechter. Führt zu

3. Hüfte ist automatisch höher, und somit der Oberkörper in der Hüfte stärker nach unten gebeugt.

 

Das alles bringt dir dann: einen geraden Hantelweg, bei dem die Hantel nicht mehr "um die Knie herum" bugsiert wird. (Film beim nächsten Mal auch da einen Satz direkt von der Seite auf ungefähr Hüfthöhe, dann siehst du das.) Was bei dem leichten Gewicht noch klappt, später nicht mehr.

Und eine höhere Beanspruchung der Rückenstrecker und Hüftstrecker (hintere Oberschenkel). Die Übung wird also für die Muskeln schwieriger, und das soll genau so sein, weil du sie mit Kreuzheben trainieren willst.   

 

Beim Ablassen oberen Rücken gestreckt lassen - nicht einrunden lassen. Knie leicht beugen, Rücken gestreckt Arsch nach hinten - ablassen unter Knie, dann die Knie den Rest noch beugen, bis die Hantel auf dem Boden ist. 

 

Atmung nochmal checken.

 

Das wären so die gröbsten Punkte. Machen wir erstmal die und dann nächstes Vid. Sieht aber wie bei KB, dass du gut koordiniert bist.  

 

--------------------------------------------

 

Schulterdrücken: Wie immer auch mal nen Satz direkt von der Seite. Sieht gut aus! Geht schon mit dem Hohlkreuz, das muss man beim SD einfach mit Bauchspannung und Arsch zusammen dagegen ankämpfen. Aber du fühlst keinen Druck oder Stauchung in der Lendenwirbelsäule, oder?

 

Immer wieder an "Ellenbogen leicht vor Hände" denken, damit die Unterarme wirklich senkrecht sind (sieht man auch direkt von der Seite beim nächsten Vid leichter). Dann Atmung, Spannung, hochdrücken, und entweder oben leicht aus- und einatmen. Oder erst wieder unten.

 

Wie viele Wdh schaffst du eigentlich mit den Gewichten? Das sieht nämlich sehr schnell aus. Also entweder bist du gut in Schnellkraft, wenn du trotzdem nur 5 Wdh schaffst. Oder das Gewicht ist etwas zu leicht. Dazu wie Ghost oben bei den KB meinte, in der Negativen/Exzentrischen, also beim Ablassen etwas kontrollierter (außer beim Kreuzheben, da kann mans schon schneller machen, weil man eh auf den Boden absetzt). Hat auch den Vorteil, dass man sich nicht mit vollem speed die Hantel aufs Gesicht schrubben lässt, wenn man sich mal um paar cm verkalkuliert...

 

Hast jedenfalls gute Voraussetzungen bei der Koordination, das wird was!

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