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SebZe

T-Wert unter Norm -> wie weiter abklären?

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Hallo zusammen,

Kurzer Einblick in die Vorgeschichte:
In der Jugend hatte ich eine Schilddrüsen Überfunktion, was dazu geführt hat, dass ich immer einen sehr überdurchschnittlich gut funktionierenden Stoffwechsel hatte, aber auch mit den einhergehenden Negativ-Effekten leben musste.
Vor einigen Jahren wurde nun eine, sehr wahrscheinlich daraus resultierende, Autoimmunerkrankung (Hashimoto) der Schilddrüse diagnostiziert, welche mit recht hoher L-Thyroxin Medikation (150er) behandelt wurde.
Anfang letzten Jahres wechselte ich den Hausarzt, da mein neuer Arzt genau auf diese Art von Erkrankungen spezialisiert ist und das Ganze nun deutlich gezielter beobachtet wird.
Auf Grund von Umständen auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen will, beschloss ich kurz vor dem Arztwechsel die Medikation einzustellen. Mir ist klar, dass das gerade bei so einer Hormontherapie keine Sache ist die man auf die leichte Schulter nehmen sollte und auch, gerade bei so hoher Dosierung mit diversen Risiken einhergeht.
Mein neuer Arzt vermutete schon das schlimmste als wir den ersten Bluttest machten, aber siehe da, die relevanten Blutwerte waren deutlich besser als erwartet.
Kurzum entschloss er sich weiterhin auf die Medikation zu verzichten und zu beobachten. Mittlerweile liegen meine Blutwerte sogar fast wieder im Normbereich. Sowas kommt wohl sehr selten vor, aber ist eben kein Ding der Unmöglichkeit.

Nun da die diversen Schilddrüsen relevanten Werte mehr oder weniger okay sind, ich aber nach wie vor mit diversen Symptomen kämpfe, bat ich meinen Arzt beim letzten Blutbild darum den Testosteron Wert mit zu prüfen.
Dabei kam bei mir nun 3,39 ng/ml raus. Laut dem Labor liegt der Normbereich bei 1,75 - 7,81 ng/ml, was ich aber durch diverse Quellen so nicht noch mal irgendwo finden konnte. In den meisten Fällen wird von 3,5 - 11,5 ng/ml ausgegangen.
Mein Arzt ist nun der Meinung, dass das nicht der Rede wert ist, da es ja noch in den Normbereich des Labors fällt, aber ich würde da doch ganz gerne noch mal prüfen lassen wie es mit SHBG und freiem Testosteron aussieht, mal ganz davon abgesehen, dass ich bereits unter dem weitgehend üblichen Normbereich für den Gesamt-T-Wert liege.

Wäre es sinnvoll dafür zu einem Endokrinologen zu gehen? Ich hab ein bisschen Bedenken meinem Arzt zu sagen, dass ich seiner Einschätzung dazu nicht so ganz vertraue. Zudem müsste er mich ja glaube ich dahin überweisen.
Was ist eure Meinung zu meinem T-Wert?

Ich bin übrigens aktuell 34 Jahre alt.
 

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Also wirklich zu "kämpfen" habe ich mit Müdigkeit/Energielosigkeit, Depressiven Verstimmungen und sehr schneller Reizbarkeit. Verminderte Libido ist erkennbar, aber zumindest gerade ist mir das eher egal.
Zudem hab ich generell schon immer eher geringe Gesichts- und Körperbehaarung. Das ist aber eher eine Sache die ich bemerke, aber nicht wirklich drunter leide.
Was auch sehr deutlich bemerkbar ist, ist die schnellere Anlage von Körperfett und gleichzeitig erschwertem Aufbau von Muskulatur. Sowohl den Kfa zu reduzieren fällt mir einfach extrem viel schwerer mittlerweile und der Aufbau geht mMn auch etwas schleppender. Das sind aber Dinge mit denen ich leben könnte. Ist zwar ärgerlich, aber mit genug Disziplin immer noch zu managen.

Am schlimmsten sind definitiv die ganz oben genannten Punkte. Wirkt sich leider mittlerweile auch auf meine Beziehung aus.

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Naja das Problem dabei ist, dass das Symptome sind, die z. B. Auch bei einer Depression vorliegen.

Aber da du jetzt weißt, dass deine Werte gering sind, gehst du davon aus, dass es an deinen Sexualhormonwerten liegt. 

 

Die anderen Symptome können einfach auch nur fehlende Disziplin und/oder Wissen beim Sport und der Ernährung sein. 

 

Für mich persönlich wäre das zu wenig um eine HRT durchzuführen. 

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Nimm's mir nicht übel, aber mit deinen Vermutungen zu meiner Person hilfst du mir ehrlich gesagt gerade recht wenig was die Einschätzung des T-Wertes angeht und wie ein korrektes weiteres Vorgehen zum Abklären aussieht.
Ich würde schon behaupten ausreichend über Ernährung und Training zu wissen. Es ist auch nicht so als würde ich meine Ziele nicht erreichen. Aber es ist auffällig, dass gewisse Dinge nicht mehr so anschlagen wie noch vor einigen Jahren. Das ist aber hier auch nicht der ausschlaggebende Punkt.
Ansonsten hast du natürlich Recht, dass dies Symptome sind die man bei einer Depression sieht, aber eben diese kann durchaus durch einen zu niedrigen T-Wert ausgelöst werden. Mal davon abgesehen das ich auch ungern weitere potentielle Risiken eingehen will die mit einem dauerhaft zu niedrigen T-Wert einhergehen im fortschreitenden Alter.
Ich sage auch nicht, dass ich zwingend anstrebe eine TRT verschrieben zu bekommen. Und das ein unter Normbereich liegender Gesamt-T-Wert keine ausreichende Basis für das Verabreichen einer TRT darstellt ist ebenso klar. Ich würde mal sagen, dass mein Bestreben durchaus in die Richtung geht ohne Medikamente durch's Leben zu gehen (siehe Behandlung oben erwähnter AI Erkrankung ohne Medikamente) solange es der sinnvollste Weg ist. Ich hätte es nur gerne voll-umfänglich abgeklärt und nicht so pauschal abgetan.
Die Vermutung, sowohl bei mir als auch den Ärzten,ging lange Zeit in die Richtung, dass diese Symptome von der Schilddrüse kommen. Da sich das sowohl mit, als auch ohne Medikamente nicht verbessert hat und mittlerweile eben auch durch das Blutbild nicht mehr wirklich erklärbar ist ging die Suche nun an anderer Stelle weiter. Und dieser erste Wert lässt vermuten, dass hier eventuell eine (Teil-)Erklärung liegen könnte.

Noch mal meine konkrete Frage: Wäre der Schritt zum Endokrinologen hier der richtige, oder gibt es andere Ärzte die besser geeignet sind? Nebensächlich würde mich noch eine Einschätzung zum Normbereich des Labors (1,75 ng/ml) interessieren. So einen niedrigen Wert konnte ich bisher in keiner Studie zu dem Thema finden.

P.S. Ich hab durchaus die Suche bemüht bevor ich das Thema aufgemacht habe und da gab es hier schon aus ganz anderen fragwürdigeren Gründen und mit deutlich höheren T-Werten Fragen (z.B. alles außer mein Bizeps wächst, vielleicht liegt's an einem T-Mangel?) die konkret auf TRT abgezielt haben und da wurde auch sachlich drauf eingegangen. Und da war übrigens keiner dabei der unter 3.5 ng/ml lag.

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vor 2 Stunden schrieb Robkay:

Für mich persönlich wäre das zu wenig um eine HRT durchzuführen.

Sehe ich ebenso.

 

Du hast dich offensichtlich (im Internet?) informiert, eine Selbstdiagnose gestellt und vertraust deinem Arzt nicht. Jetzt scheinst du einen anderen Arzt hinzuziehen zu wollen, der dir sagt, was du hören willst. Suchst du eine Ausrede, warum es mit dem Training nicht läuft?

 

Dein T-Wert liegt meines Wissens nach im Normbereich, der geht in deiner Altersgruppe sogar bis 3,0 runter. Das muss dich aber nicht davon abhalten, dein SHBG testen zu lassen, ich würde sogar sagen, dass das immer Sinn macht, wenn man seinen T-Wert bestimmen lässt, der alleine ja nicht so aussagekräftig ist. Aber warum dazu einen Endokrinologen bemühen? Gehe einfach zu deinem Hausarzt und sag ihm, dass du Testosteron und SHBG messen lassen möchtest.

Ich habe selbst auch schon mal beides messen lassen, mein Gesamt-T ist für mein fortgeschrittenes Alter recht hoch, mein SHBG geht aber leider total durch die Decke, so dass mein freies T für mein Alter unter dem Normwert liegt. Das hält mich nicht davon ab, hart zu trainieren und Erfolge zu sehen.

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@Carter hat das eloquent ausgedrückt, was ich auch darstellen wollte.

 

Es liest sich für mich so, dass für dich selbst schon fest steht, dass es an deinem Testosteron liegt und du andere Möglichkeiten außen vor lässt. Es kann natürlich an dem Testosteron aber das ist nicht die einzige Möglichkeit. 

 

Und Referenzwerte stellen den Bereich dar, in dem sich 95% der getesteten befinden. Und da muss nun mal auch ein Teil am unteren Ende sein. Ob sich dieser Wert negativ auf deine Psyche auswirkt ist fraglich, da es nicht mal unter dem Referenzwert ist.

Aber das solltest du, wenn du da mehr Aufschluss haben möchtest, wirklich mit einem Endo abklären und der kann dir dann bestimmt auch sagen, ob dieser Wert Auswirkungen haben kann oder nicht. 

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Danke für den Input. Für mich steht aktuell gar nichts fest, weder in die eine, noch in die andere Richtung.
Schlussendlich ist ausschlaggebend ob meine oben beschriebenen Symptome daher kommen können. Dann ist mir ehrlich gesagt egal wo sich der Wert im Referenzbereich befindet.
Wir sind hier zwar in einem Fitness Forum, aber ich finde es etwas amüsant wie ihr euch an meiner Randbemerkung zu den zurückgehenden Fortschritten aufhaltet, wo ich ganz klar gesagt habe, dass es ganze andere Dinge sind die mich hier auf die Suche gehen lassen.
Ich mein, wenn ich mir die alten Themen in der Richtung anschaue kann ich euch sogar ein Stück weit verstehen. Aber mir geht es hier mehr um allgemeines Wohlempfinden, welches definitiv leidet.

Ich trainiere äußerst diszipliniert, achte auf Ausführung/Technik, halte eine lineare Progression aufrecht und erreiche nach wie vor meine Ziele im Training. Das wäre absolut kein Grund für mich an meinem Hormonhaushalt rumzuspielen.

Kurzes Update: Ich hab heute noch mal eine kurze Videokonferenz mit meinem Hausarzt abgehalten und mit ihm darüber gesprochen, dass ich gern weitere Werte prüfen würde um die Situation voll-umfänglich abzuklären. Diesem Herangehen stand er sehr positiv gegenüber und hat direkt empfohlen mich zum Urologen zu überweisen, je nachdem wie die Werte zurückkommen. Laut ihm ist der Urologe im ersten Schritt die bessere Wahl als der Endokrinologe. Vielleicht für andere interessant falls jemand mal dem Thema sucht.
Nächste Woche werden TT, FT, SHBG, LH, FSH und E2 geprüft.

-> Wir können das hier gern zu machen. Ich denke ich hab ein anderes Forum gefunden wo etwas weniger voreingenommen mit dem Thema umgegangen wird.

 

Am 6/8/2020 um 9:41 PM schrieb Carter:

Du hast dich offensichtlich (im Internet?) informiert, eine Selbstdiagnose gestellt und vertraust deinem Arzt nicht. Jetzt scheinst du einen anderen Arzt hinzuziehen zu wollen, der dir sagt, was du hören willst.

Lies dir das bitte noch mal durch und überlege ob es sinnvoll ist, egal bei welchem Thema, so in eine Diskussion einzusteigen. Du dichtest mir hier direkt im ersten Satz eine ganze Hand voll Dinge an ohne konkret auf meine Fragestellung einzugehen. Mein Vorgehen nennt man Zweitmeinung einholen. Das hat nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun. Ich bin mit meinem Arzt absolut zufrieden. Das bedeutet aber nicht, dass ich alles blind hinnehme was mir gesagt wird, vor allem nicht bei solchen komplexen Themen.
Für den restlichen Input noch mal vielen Dank. Habe es ja nun so wie von dir vorgeschlagen gehandhabt.

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vor 10 Stunden schrieb SebZe:

Lies dir das bitte noch mal durch und überlege ob es sinnvoll ist, egal bei welchem Thema, so in eine Diskussion einzusteigen. Du dichtest mir hier direkt im ersten Satz eine ganze Hand voll Dinge an ohne konkret auf meine Fragestellung einzugehen. Mein Vorgehen nennt man Zweitmeinung einholen.

Danke für den Hinweis, werde ich machen. Bei so tendenziösen Fragen wie deiner (was den T-Normwert betrifft, den du offensichtlich falsch recherchiert hast und dennoch hier nach einer Bestätigung gefragt hast), bin ich vielleicht tatsächlich zu direkt.

Was deine konkrete Frage betrifft, auf die bin ich doch konkret eingegangen, sie lautete:

Am 6/8/2020 um 7:52 PM schrieb SebZe:

Noch mal meine konkrete Frage: Wäre der Schritt zum Endokrinologen hier der richtige, oder gibt es andere Ärzte die besser geeignet sind? Nebensächlich würde mich noch eine Einschätzung zum Normbereich des Labors (1,75 ng/ml) interessieren. So einen niedrigen Wert konnte ich bisher in keiner Studie zu dem Thema finden.

Ich habe dir (wohlgemerkt im selben Post, nicht erst später) geraten, erstmal T und SHBG messen zu lassen, wozu du nicht gleich zum Endokrinologen musst. Ich habe dir Informationen zum T-Normwert in deiner Altersgruppe geliefert (und mich gefragt, was das wohl für Studien gewesen sein mögen, die du gelesen haben willst). Was erwartest du von einer konkreten Antwort noch? Du handelst doch jetzt sogar genau so bzw. hast es bereits getan, wie ich es dir geraten habe.

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Am 6/8/2020 um 6:37 PM schrieb SebZe:
 
 
 
 
Am 6/8/2020 um 6:37 PM schrieb SebZe:

Also wirklich zu "kämpfen" habe ich mit Müdigkeit/Energielosigkeit, Depressiven Verstimmungen und sehr schneller Reizbarkeit. Verminderte Libido ist erkennbar, aber zumindest gerade ist mir das eher egal.

Das Problem bei diesen Situationen ist, dass es sehr unspezifisch ist und praktisch von allem und nichts kommen kann. Von rein körperlich bis rein psychisch und jeglichen Zwischenzustand ist alles möglich. Gibt diese Fragestellungen auch häufig in anderen Foren oder Gruppen, oft sogar inklusive konkrete Blutwerte. Heraus kommt da aber praktisch nie etwas.

Gleichzeitig ist aber hier auch eine Überschätzung der ärztlichen Kompetenz unangebracht. In dieser Berufsgruppen gibt es Schlaftabletten, Fachidioten und herausragende Koryphäen. Wie in jeden anderen Berufsstand auch. Die Zusammenspiel der Biologie ist unglaublich komplex. Wir sind weit davon entfernt das alles zu verstehen, sobald es nicht ganz trivial ist.
 

  • Würde an deiner Stelle mal alles an (Blut-)Untersuchungen mitnehmen, was du bekommen kannst. Wenn etwas Größeres ist, wird es auffallen. Zu mindest hast du dann mal einiges ausgeschlossen. Vielleicht stößt man aber auch auf etwas.
  • Solltest du tatsächlich eine Autoimmunerkrankung (Hashimoto) der Schilddrüse gehabt haben, ist diese heute nicht einfach vorbei. Kann sein, dass du da zwar zeitweise normale Werte hast, aber hier ist die Therapie meines Wissens nach nicht eine on/off Medikation, sonder durchgehend. Würde ich definitiv nochmal von einem Spezialisten für dieses Thema abklären lassen.

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Zunächst mal ist eine 2. oder 3. ärztliche Meinung, vor allem bei Fachärzten immer zu empfehlen. Die Problematik die du schilderst ähnelt natürlich einer Depression, aber so etwas löst ein Mangel an Testosteron eben auch aus. Ich hatte selber einen sehr ähnlichen Wert, da rieten mir überwiegend alle Ärzte auch davon ab zu substituieren. Nach langer Zeit fand ich einen wirklich kompetenten Arzt, der einfach mal keine Blutwerte sondern Menschen behandelt. Dieser Endokrinologe arbeitete auch an den Studien zu Nebido mit und weiß, dass beispielsweise Hypophysen Patienten meist höhere Spiegel brauchen um vom Testosteron etwas zu merken. 

 

Ich würde an deiner Stelle mindestens zu einem weiteren Facharzt. Und glaub mir, die TRT wirst du spüren. Damit ist nicht nur irgendeine Stimmungsaufhellung oder gesteigerte Libido verbunden, da findet bei vielen Leuten (bei mir ebenfalls) eine gewisse Wesensveränderung statt. Diese Beschwichtigung und Schieberei auf Psychosomatik etc. ist auch überwiegend vom Tisch, nur ist es wie Johannes eben sagt: Schlaftabletten - Koryphäen, es ist alles dabei. 

 

Also wie gesagt schau bei einem Arzt vorbei und probier die TRT gegebenfalls aus, du wirst dir dafür ein Leben lang danken. 

 

Liebe Grüße

 

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Danke für den weiteren und sachlichen Input.
Morgen früh hab ich den Termin für die Blutentnahme und dann hab ich ja auch bald eine etwas bessere Grundlage um das weitere Vorgehen zu entscheiden.

@Johannes: Das die Erkrankung nicht vorbei ist ist mir durchaus bewusst. An sich hieß es auch immer, dass die Medikation ein Leben lang einzunehmen ist. Mein aktueller Hausarzt ist, natürlich anders als z.B. ein Endokrinologe, auf diese Krankheiten spezialisiert und meinte, dass der neueste Stand der Medizin wohl so aussieht, dass man falls möglich davon weg geht medikamentös zu behandeln. Da sich meine Werte immer weiter verbessert haben sind wir nun aktuell dabei geblieben. Meine fT3&4 und TSH Werte werden natürlich weiterhin in regelmäßigen Abständen von 3 Monaten überprüft. 

Sobald ich die gesammelten Werte zum Testosteron habe geb ich gerne noch mal ein Update.

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Gestern sind die neuen Laborwerte zurückgekommen.

Mein Gesamt-Testosteron Wert war diesmal etwas höher mit 5.35.
LH und FSH befinden sich im Normbereich.
Bei SHBG und freiem Testosteron fehlt die Maßeinheit und auch eine Range Vorgabe, wodurch es da etwas schwierig ist wirklich eine Schlussfolgerung zu ziehen. Dazu habe ich gerade noch mal eine Email an meinen Arzt geschrieben um dies herauszufinden.
Der Wert für freies Testosteron ist lediglich mit "114" angegeben. SHBG mit "29,9".

Was definitiv auffiel ist, dass mein Östradiol Wert deutlich unter der Normal Range liegt mit 5.7 (8 - 43).
Ich habe nun um eine Überweisung zum Endokrinologen gebeten. Aktuell bedeutet dies hier zwar eine Wartezeit von ca. 6 Monaten, aber das muss ich eben in Kauf nehmen.

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5,35 ist völlig in Ordnung vorbehaltlich der anderen Werte - ich würde mal versuchen zu schauen, woher diese Schwankung kommt (weil ich im Unterschied zu einigen Vorpostern 3,5 schon niedrig finde - kann aber auch genetisch normal-niedrig sein). Also sowohl kurzfristige Umstände der Beprobung - Labor, Tageszeit, Ernhährungs-/Schlaf-/Stresszustand, Training, Aufenthalt im Freien, als auch mittelfristige (außer den ersten beiden) dieser Faktoren.

 

Vielleicht siehst du da selbst schon einen Knackpunkt. Denn wenn der Wert bei einem korrekten Test über 5 ist und die Begleitwerte auch im Rahmen, schließt das mMn eine schwere chronische endokrinolog. Störung fast aus.

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Am 6/24/2020 um 4:20 PM schrieb Chris:

5,35 ist völlig in Ordnung vorbehaltlich der anderen Werte - ich würde mal versuchen zu schauen, woher diese Schwankung kommt (weil ich im Unterschied zu einigen Vorpostern 3,5 schon niedrig finde - kann aber auch genetisch normal-niedrig sein). Also sowohl kurzfristige Umstände der Beprobung - Labor, Tageszeit, Ernhährungs-/Schlaf-/Stresszustand, Training, Aufenthalt im Freien, als auch mittelfristige (außer den ersten beiden) dieser Faktoren.

 

Vielleicht siehst du da selbst schon einen Knackpunkt. Denn wenn der Wert bei einem korrekten Test über 5 ist und die Begleitwerte auch im Rahmen, schließt das mMn eine schwere chronische endokrinolog. Störung fast aus.

Muss hier auch sagen, dass ein Wert von 5,35 wirklich in Ordnung ist. Die meisten Männer erreichen während einer TRT nicht mal einen höheren Wert, wobei nach wie vor 3,5 schon niedrig ist. Kann mich Chris eigentlich nur anschließen. 

 

Interessante wäre wenn du dich mal ein wenig mit Stan Efferding und seiner "Ernährungsform" auseinander setzt. Der baut viel auf Salz, Cholesterin (Beef and Eggs), Vitamin D, Iod und Selen für einen guten T3 Wert, genügen Schlaf etc. - denke du kannst da sicher etwas rausholen und ggf. dann noch mal testen.

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Ich hab mir jetzt noch mal den original Befund vom Labor geben lassen wo nun auch alle Normbereiche und Maßeinheiten angegeben sind. Scheinbar ist die Software in meiner Praxis in die das übertragen wird da etwas schwach.

Der Gesamt-T Wert ist sicherlich in Ordnung (zumindest bei der zweiten Messung; 3.4 ist mMn definitiv zu wenig in meinem Alter), aber eben nur die halbe Wahrheit, weshalb ich ja explizit die anderen Werte mit angefragt habe.
Free-T ist zwar etwas niedrig, aber fällt in den Normbereich (wo man wieder an sich philosophieren kann, wo man idealerweise innerhalb des Normbereichs landen sollte).
Der zu niedrige Östradiol Wert ist allerdings nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Alle meine oben beschriebenen Beschwerden könnten genauso gut darauf zurückzuführen sein. Da Östradiol durch Aromatase aus Testosteron gewonnen wird könnte also für mich persönlich der Free-T Wert zu niedrig sein, oder mein Körper hat irgendein Problem bei der Umwandlung, wenn man annimmt, dass der T-Wert in Ordnung ist.
Der Arzt hat nun vorgeschlagen, dass wir zur Kontrolle in zwei Wochen noch mal Werte nehmen und schauen wie es dann aussieht.
Die Überweisung zum Endo habe ich schon mal bekommen.

Bezüglich der Ernährung geht das bei mir schon sehr in die von dir beschriebene Richtung. Ich muss aufgrund der Schilddrüsengeschichte ein bisschen mit Iod aufpassen (normale Mengen sind kein Problem, aber sollte nicht übertrieben zugesetzt werden) und D3 supplementiere ich bereits in relativ hoher Dosis (Wert war bei der letzten Messung aber dennoch noch etwas zu niedrig; wird in ein paar Monaten wiederholt).
Schlaf könnte durchaus ein Thema bei mir sein, da ich schon dazu neige zu wenig zu schlafen. Da werde ich mal ein bisschen dran arbeiten.

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Am 7/1/2020 um 10:46 PM schrieb SebZe:

Ich hab mir jetzt noch mal den original Befund vom Labor geben lassen wo nun auch alle Normbereiche und Maßeinheiten angegeben sind. Scheinbar ist die Software in meiner Praxis in die das übertragen wird da etwas schwach.

Der Gesamt-T Wert ist sicherlich in Ordnung (zumindest bei der zweiten Messung; 3.4 ist mMn definitiv zu wenig in meinem Alter), aber eben nur die halbe Wahrheit, weshalb ich ja explizit die anderen Werte mit angefragt habe.
Free-T ist zwar etwas niedrig, aber fällt in den Normbereich (wo man wieder an sich philosophieren kann, wo man idealerweise innerhalb des Normbereichs landen sollte).
Der zu niedrige Östradiol Wert ist allerdings nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Alle meine oben beschriebenen Beschwerden könnten genauso gut darauf zurückzuführen sein. Da Östradiol durch Aromatase aus Testosteron gewonnen wird könnte also für mich persönlich der Free-T Wert zu niedrig sein, oder mein Körper hat irgendein Problem bei der Umwandlung, wenn man annimmt, dass der T-Wert in Ordnung ist.
Der Arzt hat nun vorgeschlagen, dass wir zur Kontrolle in zwei Wochen noch mal Werte nehmen und schauen wie es dann aussieht.
Die Überweisung zum Endo habe ich schon mal bekommen.

Bezüglich der Ernährung geht das bei mir schon sehr in die von dir beschriebene Richtung. Ich muss aufgrund der Schilddrüsengeschichte ein bisschen mit Iod aufpassen (normale Mengen sind kein Problem, aber sollte nicht übertrieben zugesetzt werden) und D3 supplementiere ich bereits in relativ hoher Dosis (Wert war bei der letzten Messung aber dennoch noch etwas zu niedrig; wird in ein paar Monaten wiederholt).
Schlaf könnte durchaus ein Thema bei mir sein, da ich schon dazu neige zu wenig zu schlafen. Da werde ich mal ein bisschen dran arbeiten.

 

Der Endo sollte sich hoffentlich auch gut mit Jod auskennen, da bei einer Schilddrüsenfunktionsstörung eigentlich immer Jod in hohen Dosen zu empfehlen ist. Auch bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto. Sprich das Thema am besten mal beim Endo an und verweis in ggf. auf andere Ärzte die in Deutschland bei Schilddrüsenpatienten mit hohen Joddosen arbeiten. Quellen von anderen Seiten sind glaube ich ja verboten, aber wenn du nach Dr. Brownstein googelst oder dir die Studien auf Optimox ansiehst kannst du dir ja ne Meinung bilden bzw. du zeigst es deinem Arzt wenn er offen dafür ist. 

 

Jod hat in Mengen von ca 25mg am Tag mein Leben sehr verändert: Besserer Schlaf, durchgehend fit und konzentriert, T-Wert wurde angehoben in den Normbereich, Carbs werden besser vertragen, Libido und Lebenslust gingen nach oben etc. 

Ich mache das seit nun knapp 2,5 Jahren und immer wenn ich absetze kommen die alten Symptome wieder, aber mach dich am besten selber mal schlau - lohnt sich. 

 

Das mit dem Wert 3,4 ist schwierig. Die meisten Urologen behaupten ja sogar ein Wert von 3 ist völlig in Ordnung oder gar gut. In der Literatur findest du aber Untersuchungen in denen Dudes bei einem Wert von 4 schon eine Gynäkomastie bekommen. Wenn es dir wichtig ist, dann überzeuge den Arzt von einer Hormontherapie. Auch wenn einige sich bestimmt dagegen aussprechen hier auf dem Forum, so kann ich dir nur sagen dass sowas mal schnell das gesamte Leben verändert (zum positiven). 

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